27.10.2010

Keine Angst vor der Geschwindigkeit

Bereits zum zweiten Mal sass Speedway-Crack Max Dilger beim Saisonabschlusstraining in Herxheim auf einem Langbahnmotorrad. Waren seine ersten Gehversuche auf dem Langbahnbike vor einigen Jahren noch nicht besonders schnell, so gelangen Dilger letzten Samstag ordentlich flotte Runden. Wenn gleich nicht ganz schmerzfrei: "Durch die andere Sitzposition und die andere Haltung in den Kurven macht mir meine Schulterverletzung auf der Langbahn zu schaffen. Auf der Speedwaybahn konnte ich schmerzfrei fahren, auf der Langbahn litt ich in den Kurven". Von Teamkollege Sirg Schützbach, der wie Dilger im Team Ortema Fuchs startet, bekam der Schwarzwälder ein Motorrad gestellt und war damit auch recht schnell unterwegs. Dilger: "Vor der Geschwindigkeit hatte ich keine Angst und das hat mir auch keine Probleme gemacht. Der Fahrstil ist zwar um einiges anders als auf der Speedwaybahn, doch die Umstellung hat recht gut geklappt". Für die nahe Zukunft liegt Dilgers Fokus weiter auf der Speedwaykarriere. Ein Wechsel auf die Langbahn oder beide Sparten parallel betreiben, wie es seine Landshuter Teamkollegen Martin Smolinski und Richard Speiser vormachen, ist für den Lahrer derzeit nicht vorstellbar. "Ich will weiter an meinem Ziel arbeiten, irgendwann vom Speedwaysport leben zu können. Das Training war just for fun", erklärt Dilger. "Ein Wechsel auf die Langbahn könnte zwar irgendwann mal ein Thema werden, aber das ist natürlich auch eine finanzielle Sache, da man für den Langbahnsport in entsprechendes Material investieren müsste".

 

Quelle Text: www.speedweek.de - von Manuel Wuest

 

27.10.2010

Max Dilger mit guten Ergebnis zum Saisonabschluss
Noch einmal setzte der Sulzer Speedwaycrack Max Dilger alles auf eine Karte um ein gutes Ergebnis beim letzten Rennen der Saison zu erzielen. Eine nicht sehr leichte Aufgabe auf der nur 216 m langen Speedwaybahn in Dohren. Das Fahrerfeld sehr stark und ausgeglichen mit internationaler Besetzung. "Das Finale bei diesem Fahrerfeld zu erreichen , wäre mein Wunsch", so Max Dilger noch vor dem Rennen. So zeigte sich jedoch schon im Training, dass er mit der kleinen Bahn sehr gut zurecht kam und sehr schnell ein passendes Setup gefunden hatte. Eine Besonderheit dieser Veranstaltung, es wurde ein Bahnrekord ausgefahren und hier starteten nur die fünf schnellsten Fahrer des Tages. Gleich in Lauf eins hatte Max Dilger eine harte Nuss zu knacken, denn mit dem Deutschen Meister 2010 und zwei starken holländischen Piloten galt es nach Möglichkeit den Start zu gewinnen um sich eine gute Position zu sichern. Dies gelang dem Sulzer mit Bravour und er holte seine ersten beiden Punkte. In Lauf zwei musste er gegen den sehr stark fahrenden Lokalmatadoren antreten, auch hier sicherte er sich die zweite Position und weitere zwei Punkte. Auch in Heat drei konnte er sich erneut auf Position zwei behaupten und der Einzug ins Finale rückte in greifbare Nähe. So musste er jetzt nur noch im letzten Wertungsdurchgang mindestens einen zweiten Platz einfahren, dann war der Einzug ins Finale geschafft. Dies gelang ihm in einem spannenden und packenden Lauf hinter dem sehr stark fahrenden Tschechen Dryml. Ein zufriedener Max Dilger: "Mein Wunsch habe ich erreicht, jetzt wäre ein Podestplatz noch das Highlight". Doch mit dem äußeren Startplatz wurde es bei dieser Finalbesetzung äußerst schwierig einen Sieg zu landen. So musste sich der Sulzer nach vier packenden Runden mit Platz vier geschlagen geben. Mit diesem Ergebnis war Max Dilger auch für den Bahnrekord nominiert , doch auch hier musste er sich leider mit Platz vier zufrieden geben. "Es war ein starkes Rennen und das Ergebnis geht in Ordnung", so der Sulzer. Nun geht es in die verdiente Winterpause mit der Vorbereitung auf die nächste Saison.

 

06.10.2010

Bundesligameister 2010
Am vergangenen Wochenende konnte Max Dilger und sein Team, die Landshut Devils, die Deutsche Speedway Bundesliga für sich entscheiden. Mit einem 13 Punkte Vorsprung aus dem ersten Finale in Güstrow ging das Team des AC Landshut hoch motiviert ins Rennen. Doch keines der beiden Teams konnte im Verlauf des Rennens einen großen Vorsprung herausfahren. Der Punktestand beider Teams war immer innerhalb 7 Punkte. Es war ein spannendes Kopf an Kopf Rennen. Zum Schluss behielt Güstrow aber die Nase mit 43:41 Punkten vorne. Trotz dieser Niederlage gewann der AC Landshut mit 11 Punkten Vorsprung die Deutsche Speedway Bundesliga 2010, und verteidigte somit erfolgreich den Titel aus dem Vorjahr. Max Dilger konnte wieder einmal zeigen, dass er einer der besten seines Teams ist und konnte aus 5 Läufen 10+1 Punkte einfahren. „Wir Sind natürlich sehr glücklich, erneut die Meisterschaft gewonnen zu haben. Uns war klar, dass es ganz schwierig wird in Landshut zu gewinnen. Aber wir wollten unbedingt vor heimischem Publikum nicht nur die Meisterschaft holen, sondern auch den Tagessieg. Das haben wir leider nicht geschafft. Aber die Stimmung der fast 4000 Zuschauer war sensationell. Sie Haben uns richtig motiviert, leider hat es am Ende nicht ganz für den Tagessieg gereicht. Ein großes Problem heute war, dass die Bahn extrem glatt war und das machte das Überholen extrem schwierig. Mit meiner persönlichen Leistung bin ich sehr zufrieden. Wir haben eine gute Abstimmung gefunden und die Starts haben auch wieder geklappt," so Max nach dem Rennen.

 

26.09.2010

Max Dilger holt Sieg mit dem AC Landshut
Die Speedwaysaison neigt sich langsam dem Ende und die letzten Entscheidungen um die Finals stehen aus. Nach dem harten Rennen in der Vorrunde in Güstrow musste der AC-Landshut erneut in die Höhle des Löwen in Güstrow zur ersten Finalrunde antreten. Doch mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und Siegeswillen holte am vergangenen Wochenende der Speedwaycrack Max Dilger aus Sulz einen wichtigen Sieg mit dem AC Landshut in der Bundesliga. Mit diesem Sieg hat die Mannschaft einen wichtigen Schritt in Richtung Deutsche Speedway-Mannschafts-Meisterschaft getan. Mit 13 Punkten Vorsprung hat sich der AC Landshut ein gutes Polster geschaffen um den Deutschen Meistertitel erfolgreich zu verteidigen. Auch Max Dilger konnte seine Punkte zu diesem wichtigen Sieg beisteuern und konnte in allen fünf Wertungsdurchgängen Punkte sammeln. In Heat eins reichte es zwar nur für einen Punkt, doch in Lauf zwei und drei konnte er jeweils als Zweiter die Ziellinie überqueren. In Lauf vier und fünf setzte der Sulzer auf exzellentes Paarfahren und verteidigte mit seinen Teamkollegen einen wichtigen 3 zu 3 Erfolg. Am 3.Oktober ist nun die Finalrunde auf der Heimbahn in Landshut. Max Dilger ist sehr zuversichtlich und meint: " Es müsste doch reichen den Titel zu holen und wir werden auch alles dafür geben. Die Saison lief für mich nicht ganz zufriedenstellend und gerade deshalb möchte ich mit meinem Team diesen Titel holen."

 

08.08.2010

Max Dilger holt wichtigen Sieg mit dem AC Landshut
Im Speedway-Stadion Ellermühle in Landshut ging es am 31.07. um wichtige Match-Punkte für den Einzug ins Finale der Speedway-Bundesliga. "Gegen die Mannschaft aus Diedenbergen wird es eine enge Kiste", so der Sulzer Speedwaycrack Max Dilger der für den AC Landshut ans Startband rollt im Voraus. "Wir wollen natürlich gewinnen um den Deutschen Mannschaftsmeistertitel verteidigen zu können". Das Stadion Ellermühle war gut gefüllt und Fans feuerten natürlich ihre Mannschaften an. Keiner der beiden Mannschaften konnte sich in den ersten vier Heats absetzen, so holte Max Dilger auch in seinem ersten Heat nur zwei Punkte, doch auch diese sind wichtig bei einer denkbar knappen Entscheidung am Ende.  Auch in den weiteren Wertungsläufen sezte Dilger auf sichere Punkte und unterstütze damit sein Team vom AC Landshut. Sein vierter Heat bescherte ihm nach einem packenden Lauf leider nur einen Punkt, doch der AC Landshut konnte die knappe Führung halten. Im letzten Durchgang setze Max Dilger mit seinem Team nochmals alles auf eine Karte - das Teilnehmerfeld sehr ausgeglichen - so blieb ein 6 zu 6 in Punkten nach dem Zieleinlauf und der AC Landshut sicherte sich den Tagessieg. Max Dilger sichtlich erleichtert: "Ich bin überglücklich, dass uns dieser Sieg gelungen ist und somit der Finalteilnahme nichts mehr im Wege steht".
 

30.07.2010

Max Dilger in Polen erfolgreich unterwegs
Ein gutes Rennen konnte der Sulzer Speedwaycrack für seinen polnischen Liga-Club Kolejarz Opole absolvieren. Mit einem Laufsieg im ersten Heat hatte er gleich drei wichtige Punkte für sein Team eingefahren. Auch in den weiteren Heats konnte er eine konstante Leistung abrufen und mit seinem Teamkollegen jeweils drei Punkte einfahren. Max Dilger hatte in dieser Saison erst sein drittes Rennen in Polen absolvieren können, da er die meiste Zeit der Saison in England verbrachte. Mit seinem englischen Liga-Club führt er derzeit die Tabellenspitze in der Premier League an.

Auf deutschem Boden konnte er zuletzt mit der U21 National-Mannschaft Platz drei erreichen in der letzten Qualifikationsrunde zur Speedway Team-WM . Leider reichte diese Platzierung nicht um den Einzug in die Finalrunde zu schaffen. Nicht zufrieden war die Mannschaft mit dem Gesamtergebnis, denn das Finale wollten sie unbedingt erreichen. "Es war nicht gerade mein bester Tag, das Setup passte nicht und ich konnte einfach nicht den Speed der Konkurrenz mitgehen", so das Zitat von Max Dilger. Leider war es für ihn letztmalig die Teilnahme an der U21 WM, da er die Altersgrenze überschritten hat.

Ein weiteres Rennen in Polen und auch die German Open in Olching mussten leider wegen Regen abgesagt werden. So fehlen Max Dilger natürlich wichtige Rennen um auf dem Bike die immer notwendigen Erfahrungen zu sammeln.

Am kommenden Wochenende geht Max Dilger für den AC Landshut in Landshut auf wichtige Punktejagd. Derzeit ist der AC Landshut auf Platz zwei in der Tabelle und dieser möchte natürlich den Titel aus 2009 erfolgreich verteidigen. Gegen das Team aus Diedenbergen wird dies sicher ein spannender Kampf um die ersehnten Punkte.
 

15.07.2010

Kein Erfolg für die U21 Nationalmannschaft bei der Qualifikation zum Team WM Finale
Nicht nur die Fußball Nationalmannschaft kam nicht über einen 3. Platz hinaus, auch die U21 Speedway Nationalmannschaft konnte sich mit dem dritten Platz in der Qualifikationsrunde zur U21 Team WM nicht für das Finale qualifizieren. Am Vergangenen Wochenende kämpften Dänemark, Schweden, Slowenien und Deutschland in Güstrow um den Einzug ins Finale. Mit Kevin Wölbert, Frank Facher, Erik Pudel, Kai Huckenbeck und Max Dilger im Team reiste die deutsche Mannschaft an. “Das Rennen ist nicht gut für uns gelaufen. Ich hatte Probleme ein richtiges Setup zu finden. Ich konnte den Speed der anderen nicht mitgehen. Es ist schade, dass ich mich in meinem letzten U21 Jahr mit meinen Teamkameraden nicht für das Finale qualifizieren konnte”, so Max. Das Rennen gewann Dänemark vor Schweden, die somit beide ins Finale einzogen. Für das Team um Max Dilger geht es am kommenden Wochenende in Olching bei einem internationalen Rennen weiter. “Ich werde in Olching ein neues Motoren Setup probieren und hoffe so wieder auf die Erfolgsspur zu kommen”, so Max.

 

09.06.2010

Edinburgh Monarchs an der Tabellenspitze
Mit dem Sieg gegen Glasgow stehen die Edinburgh Monarchs nun an der Tabellenspitze der Premier League. Auch den K.O. Kampf gegen Rye House am Tag darauf konnte das Team um John Campbell für sich entscheiden. Mit einer gut aufgestellten Mannschaft und einem ausgezeichneten Teamgeist erzielten die Edinburgh Monarchs zwei wichtige Sieg. Auch konnte Max Dilger seine Punkte zum Sieg beisteuern. Sichtlich zufrieden mit den letzten beiden Matches geht der Blick nach vorne. "Stürze und eine ausgekugelte Schulter warfen mich in meinem Vorhaben jede Menge Punkte zu sammeln leider zurück", so Max Dilger. Die nächsten beiden Wochen bestreitet er noch vier Matches in Schottland, dann geht es wieder zurück nach Deutschland um sich für die WM–Qualifikation am darauffolgenden Wochenende in Krsko vorzubereiten.

 

08.06.2010

Max Dilger engagiert sich für Sönke Petersen
Max Dilger wird mit dem Verkauf von Silikonarmbändern eine neue Spendenaktion für seinen Kumpel Sönke Petersen ins Leben rufen. Erstmals wurden Silikonarmbänder 2004 von Rad-Profi Lance Armstrong vertrieben, der mit dem Verkauf der Bänder Geld für seine Stiftung zur Unterstützung krebskranker Kinder sammelte. Dilger hat nun ebenfalls solche Silikonbänder mit dem Slogan MAX Power produzieren lassen. Der Verkaufspreis für die Bänder liegt bei 5 €. Dilger: "Nach Abzug der Kosten für die Produktion der Bänder wird ein Teil des Erlöses an Sönke gehen. Wir hatten zuerst an einen niedrigeren Verkaufspreis gedacht, aber da ich für Sönke was Gutes tun wollte, haben wir den Verkaufspreis um den Teil erhöht der an Sönke gehen wird." Dilger hofft mit dieser Aktion, seinem Kumpel einen entsprechenden Betrag zur Verfügung stellen zu können: "Es wäre toll, wenn es gelingen würde, erneut einen schönen Betrag an Sönke übergeben zu können und wenn diese Aktion ein grosser Erfolg würde." Die Bänder können ab sofort über die Website unter der Rubrik Fanshop erworben werden.

 

11.05.2010

Max Dilger zieht ins Halbfinale der Speedway U21 WM ein
Mit einem blitzsauberen Start im ersten Heat setzte Max Dilger Akzente, dass er in slowenischen Lendava zu den Favoriten zählte, die den Einzug ins Halbfinale der Speedway U21 WM schaffen können. Nachdem er verletzungsbedingt die Qualifikation in Neustadt absagen musste, hatte er in Lendava die Chance das gesteckte Ziel zu erreichen. In seinem zweiten Heat des Tages konnte er mit Platz zwei sein Punktekonto ausbauen. Doch ihm war bewusst, ein Ausfall oder ein Sturz könnte ihm jegliche Chance rauben, denn nur 6 Fahrer aus dieser Qualifikation schaffen den Einzug ins Halbfinale. Doch seine gute Form hielt an und er konnte im dritten Wertungsdurchgang erneut zwei Punkte einfahren. In Lauf vier trafen die bisher Führenden aufeinander und es sollte schon eine kleine Vorentscheidung sein. Max Dilger setzte alles daran nochmals wichtige Punkte zu sammeln, doch dieses Dreierpaket war so ausgeglichen, dass der Einlauf auf der Ziellinie entscheiden musste und da hatte er das Nachsehen mit Platz drei. Doch auch am Ende konnte dieser Punkt von großer Bedeutung sein. Im letzten Wertungsdurchgang setzte er noch einmal alles auf eine Karte und mit einem sicheren Start-Ziel-Sieg gab es für ihn drei wichtige Punkte. Die Plätze eins und zwei in der Gesamtwertung waren vergeben und Max Dilger musste ein Stechen um Platz drei und vier ausfahren. Mit der etwas schlechteren Startposition hatte er den Start nicht optimal erwischt, doch er jagte seinen Kontrahenten ganze vier Runden bis zur Ziellinie. Trotz des undankbaren vierten Platzes war Max Dilger mit dem Gesamtergebnis sehr zufrieden, denn die Fahrkarte für das Halbfinale der Speedway-U21 WM hatte er sich damit gesichert. Max Dilger glücklich nach dem Rennen: „Nun bin ich froh darüber, dass ich in Neustadt mit der Verletzung nichts riskiert habe und den Tausch nach Lendava angenommen habe.“
 

08.05.2010

Sieg für den AC Landshut
Zum seinem ersten Match der Saison musste der AC Landshut als Titelverteidiger in Brokstedt antreten. Mit von der Partie war auch Max Dilger der sich von seiner Schulterverletzung in England wieder gut erholt hatte. Etwas zu schaffen machten den Teams die widrigen Wetterverhältnisse und es gab eine Menge Arbeit für die Mechaniker, das Setup der Bikes sehr oft und schnell anzupassen. Das Team vom AC Landshut wollte natürlich einen Sieg einfahren und somit war es wichtig, dass die jeweils zwei eingesetzten Fahrer ein gutes Team bildeten. Max Dilger konnte dies sehr gut umsetzen, denn er hielt in vier von fünf Läufen jeweils seinem Teamkollegen den Rücken frei, was ihm somit vier Bonuspunkte einbrachte. Die Läufe eins und zwei beendete er auf Position drei und somit gab es Punkteteilung für die Teams. In Heat drei kämpfte er sich auf Platz zwei hinter seinen Teamkollegen. Im vierten Durchgang gab es wieder eine Punkteteilung für die Teams und im letzten Heat nochmals einen Fünf-Punkte-Lauf für das Team des AC Landshut, dem somit der Tagessieg nicht mehr zu nehmen war. In der Nacht fuhr das Dilger-Racing-Team vom hohen Norden nach Bayern. In Pfaffenhofen rollte Max Dilger bei einem internationalen Speedwayrennen ans Startband. Das Training konnte bei noch guten Wetterverhältnissen absolviert werden, doch pünktlich zu Rennbeginn setzte der Regen ein. Im ersten Heat konnte sich Max Dilger noch Platz zwei sichern. Doch ab dem zweiten Wertungsdurchgang glich das Rennen eher einer Schlammschlacht und wer hier den Start nicht gewann hatte schon verloren. Mit durchwachsenen Sichtverhältnissen konnte sich Max Dilger auf Platz drei bringen. Die Bahn wurde immer tiefer und rilliger, ein Überholen nicht möglich und jeder Fahrer fuhr hier eher auf Sicherheit, somit blieb für ihn Platz vier in diesem Durchgang. Das Rennen musste aus Sicherheitsgründen nach Durchgang drei abgebrochen werden.
 

30.04.2010

Saisonstart verläuft nicht ganz nach Wunsch

Der Saisonstart hatte recht vielversprechend begonnen und die Ergebnisse in England zeigten erste Früchte der harten Arbeit. Mit jedem Race bekommt Dilger mehr Erfahrung im Umgang mit den schwierigen englischen Bahnen. Bei den beiden Heimsiegen auf der Bahn in Edinburgh konnte Max Dilger wichtige Punkte zum Sieg beisteuern. Doch dann kam in Workington / England nach einem furiosen Start leider auch schon das aus. Mit einem Aufsteiger ging er leider unsanft zu Boden und hat sich dabei die Schulter ausgekugelt. Max Dilger wurde in England sofort ärztlich versorgt und die Schulter wieder eingerenkt, doch wurde er auch gleichzeitig zu einer Zwangspause verdonnert. Diese Pause wollte er nutzen um in Deutschland seinen Sportarzt aufzusuchen, doch dann ging aufgrund der Vulkanasche kein Flieger, somit musste er sich eine Woche gedulden bis er zurück auf deutschem Boden konnte. Im Top Life in Gengenbach wird er nun täglich von einem Physiotherapeuten bestens betreut, des weiteren organisierte Hartmut Semsch Chef von Ortema Sport Protektion, einen Termin beim Sport-Orthopäden und dem Schulterspezialist des Klinikum Markgröningen. „Die Schulter hat doch etwas mehr abbekommen als zuerst angenommen. Sie muss definitiv Operiert werden. Ich versuche jetzt einfach die OP auf den Winter zu verschieben. Weil ich sonst 3 – 4 Monate pausieren muss. Solange ich keine weiteren Probleme mit der Schulter habe sollte es kein Problem sein“, so Max. Am kommenden Wochenende wird er mit dem AC Landshut das erste Ligarennen der Saison in Brokstedt bestreiten. Natürlich möchte er mit dem AC Landshut einen wichtigen Sieg landen um den Meistertitel aus dem vergangenen Jahr erfolgreich verteidigen zu können. Über Nacht geht es dann vom hohen Norden zurück nach Bayern, wo er am Sonntag zu einem offenen Rennen in Pfaffenhofen ans Startband rollt. Dann wird er sich nochmals eine Woche in Deutschland erholen, seine Bikes vorbereiten um dann am darauffolgenden Wochenende in Lendava / Slowenien erfolgreich zur WM-Qualifikation der U21 Junioren durchzustarten. In der Woche danach geht es wieder zurück auf die Insel um dort weiterhin erfolgreich Erfahrung und Punkte zu sammeln.

 

11.04.2010

Max Dilger sammelt erste Punkte in der neuen Saison
Der Start in die neue Speedwaysaison verlief gleich sehr hektisch und turbulent. Nachdem Max in der ersten März-Woche sein Material nach England gebracht hatte, stand den ersten Races auch nichts mehr im Wege. Gleichzeitig fand auch dort ein Training und die offizielle Teamvorstellung statt. Anschließend hatte Max Dilger nochmals für eine Woche deutschen Boden unter den Füßen, um den letzten Feinschliff an seinen deutschen Bikes zu machen, ehe es dann am 18. März wieder mit dem Flieger auf die Insel ging um am 19. März bei den Scottisch Open dabei zu sein. Bei guten Wetterbedingungen konnte Max Dilger ein zufriedenstellendes Rennen abliefern, das leider durch einen Sturz, verursacht durch einen Kontrahenten, nicht zu dem gewünschten Ergebnis führte. Tags darauf ging es dann mit dem Flieger wieder zurück nach Deutschland, wo er bei seinem Heimatverein MSC Berghaupten beim Speedstart ans Band rollte und leicht angeschlagen trotzdem einen 4.Platz in der Gesamtwertung erzielte. Schnell mussten die Bikes gereinigt und vorbereitet werden, denn 2 Tage später wurde die Reise nach Polen angetreten. Hier standen zwei Testmatches für seinen polnischen Ligaverein Opole auf dem Programm. Auch hier konnte Max Dilger wichtige Punkte für sein Team einfahren und präsentierte sich in einer guten Form. Am Freitag ging es dann von Berlin aus mit dem Flieger zurück nach England, wo bereits am Samstag das erste Ligarennen für seinen Club Edinburgh anstand. Endlich konnte Max Dilger, nach der etwas schlechten Saison 2009, auch hier wichtige Punkte für das Team einfahren. Ein weiteres Ligarennen fand bereits am nächsten Tag gegen Glasgow statt, auch hier konnte er seine Leistung steigern und zeigte, dass er immer besser mit den Bahnverhältnissen in England zurechtkommt. So kann die Saison weitergehen, denn vier Rennen in einer Woche bringen jede Menge Erfahrung um seine Leistung kontinuierlich zu verbessern.

 

19.03.2010

Es ist endlich an der Zeit, dass der Schnee das Feld räumt und die Speedwaysaison beginnen kann
"Bereits am 19.März werde ich beim Scottish Open mein erstes Match in England bestreiten. Einige Trainings wurden bereits im Vorfeld, sofern es witterungsbedingt möglich war, absolviert. Meine Bikes sind bis auf ein paar wenige Kleinigkeiten vorbereitet und somit steht der neuen Saison nichts im Wege. Mit dem fast täglichen Besuch im Fitnessstudio und bei der Physiotherapeutin bin ich auch körperlich fit und für die Saison gewappnet. Ende Dezember war ich mit der Nationalmannschaft für 3 Tage auf dem körperlichen Prüfstand im Top Life in Gengenbach. Mit diesem Team habe ich mir für die neue Saison natürlich auch einiges vorgenommen und möchte hervorragende Ergebnisse erzielen. Mit dem AC Landshut möchte ich den Titel verteidigen und für England mit den Edinburgh Monarchs und in Polen mit Kolejarz Opole wichtige Punkte einfahren. Bei den EM und WM Wettbewerben möchte ich ebenfalls mit guten Ergebnissen auf mich aufmerksam machen.", so Dilger im Vorfeld auf die Speedway Saison 2010.
 

 

Archiv News 2009

 

 
     
 
 
IMPRESSUM