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27.10.2010
Keine Angst vor der
Geschwindigkeit
Bereits zum zweiten Mal sass Speedway-Crack
Max Dilger beim Saisonabschlusstraining in
Herxheim auf einem Langbahnmotorrad. Waren
seine ersten Gehversuche auf dem
Langbahnbike vor einigen Jahren noch nicht
besonders schnell, so gelangen Dilger
letzten Samstag ordentlich flotte Runden.
Wenn gleich nicht ganz schmerzfrei: "Durch
die andere Sitzposition und die andere
Haltung in den Kurven macht mir meine
Schulterverletzung auf der Langbahn zu
schaffen. Auf der Speedwaybahn konnte ich
schmerzfrei fahren, auf der Langbahn litt
ich in den Kurven". Von Teamkollege Sirg
Schützbach, der wie Dilger im Team Ortema
Fuchs startet, bekam der Schwarzwälder ein
Motorrad gestellt und war damit auch recht
schnell unterwegs. Dilger: "Vor der
Geschwindigkeit hatte ich keine Angst und
das hat mir auch keine Probleme gemacht. Der
Fahrstil ist zwar um einiges anders als auf
der Speedwaybahn, doch die Umstellung hat
recht gut geklappt". Für die nahe Zukunft
liegt Dilgers Fokus weiter auf der
Speedwaykarriere. Ein Wechsel auf die
Langbahn oder beide Sparten parallel
betreiben, wie es seine Landshuter
Teamkollegen Martin Smolinski und Richard
Speiser vormachen, ist für den Lahrer
derzeit nicht vorstellbar. "Ich will weiter
an meinem Ziel arbeiten, irgendwann vom
Speedwaysport leben zu können. Das Training
war just for fun", erklärt Dilger. "Ein
Wechsel auf die Langbahn könnte zwar
irgendwann mal ein Thema werden, aber das
ist natürlich auch eine finanzielle Sache,
da man für den Langbahnsport in
entsprechendes Material investieren müsste".
Quelle Text: www.speedweek.de - von Manuel
Wuest
27.10.2010
Max Dilger mit guten
Ergebnis zum Saisonabschluss
Noch einmal setzte der Sulzer
Speedwaycrack Max Dilger alles auf eine
Karte um ein gutes Ergebnis beim letzten
Rennen der Saison zu erzielen. Eine nicht
sehr leichte Aufgabe auf der nur 216 m
langen Speedwaybahn in Dohren. Das
Fahrerfeld sehr stark und ausgeglichen mit
internationaler Besetzung. "Das Finale bei
diesem Fahrerfeld zu erreichen , wäre mein
Wunsch", so Max Dilger noch vor dem Rennen.
So zeigte sich jedoch schon im Training,
dass er mit der kleinen Bahn sehr gut
zurecht kam und sehr schnell ein passendes
Setup gefunden hatte. Eine Besonderheit
dieser Veranstaltung, es wurde ein
Bahnrekord ausgefahren und hier starteten
nur die fünf schnellsten Fahrer des Tages.
Gleich in Lauf eins hatte Max Dilger eine
harte Nuss zu knacken, denn mit dem
Deutschen Meister 2010 und zwei starken
holländischen Piloten galt es nach
Möglichkeit den Start zu gewinnen um sich
eine gute Position zu sichern. Dies gelang
dem Sulzer mit Bravour und er holte seine
ersten beiden Punkte. In Lauf zwei musste er
gegen den sehr stark fahrenden
Lokalmatadoren antreten, auch hier sicherte
er sich die zweite Position und weitere zwei
Punkte. Auch in Heat drei konnte er sich
erneut auf Position zwei behaupten und der
Einzug ins Finale rückte in greifbare Nähe.
So musste er jetzt nur noch im letzten
Wertungsdurchgang mindestens einen zweiten
Platz einfahren, dann war der Einzug ins
Finale geschafft. Dies gelang ihm in einem
spannenden und packenden Lauf hinter dem
sehr stark fahrenden Tschechen Dryml. Ein
zufriedener Max Dilger: "Mein Wunsch habe
ich erreicht, jetzt wäre ein Podestplatz
noch das Highlight". Doch mit dem äußeren
Startplatz wurde es bei dieser
Finalbesetzung äußerst schwierig einen Sieg
zu landen. So musste sich der Sulzer nach
vier packenden Runden mit Platz vier
geschlagen geben. Mit diesem Ergebnis war
Max Dilger auch für den Bahnrekord nominiert
, doch auch hier musste er sich leider mit
Platz vier zufrieden geben. "Es war ein
starkes Rennen und das Ergebnis geht in
Ordnung", so der Sulzer. Nun geht es in die
verdiente Winterpause mit der Vorbereitung
auf die nächste Saison.
06.10.2010
Bundesligameister 2010
Am vergangenen Wochenende konnte Max
Dilger und sein Team, die Landshut Devils,
die Deutsche Speedway Bundesliga für sich
entscheiden. Mit einem 13 Punkte Vorsprung
aus dem ersten Finale in Güstrow ging das
Team des AC Landshut hoch motiviert ins
Rennen. Doch keines der beiden Teams konnte
im Verlauf des Rennens einen großen
Vorsprung herausfahren. Der Punktestand
beider Teams war immer innerhalb 7 Punkte.
Es war ein spannendes Kopf an Kopf Rennen.
Zum Schluss behielt Güstrow aber die Nase
mit 43:41 Punkten vorne. Trotz dieser
Niederlage gewann der AC Landshut mit 11
Punkten Vorsprung die Deutsche Speedway
Bundesliga 2010, und verteidigte somit
erfolgreich den Titel aus dem Vorjahr. Max
Dilger konnte wieder einmal zeigen, dass er
einer der besten seines Teams ist und konnte
aus 5 Läufen 10+1 Punkte einfahren. „Wir
Sind natürlich sehr glücklich, erneut die
Meisterschaft gewonnen zu haben. Uns war
klar, dass es ganz schwierig wird in
Landshut zu gewinnen. Aber wir wollten
unbedingt vor heimischem Publikum nicht nur
die Meisterschaft holen, sondern auch den
Tagessieg. Das haben wir leider nicht
geschafft. Aber die Stimmung der fast 4000
Zuschauer war sensationell. Sie Haben uns
richtig motiviert, leider hat es am Ende
nicht ganz für den Tagessieg gereicht. Ein
großes Problem heute war, dass die Bahn
extrem glatt war und das machte das
Überholen extrem schwierig. Mit meiner
persönlichen Leistung bin ich sehr
zufrieden. Wir haben eine gute Abstimmung
gefunden und die Starts haben auch wieder
geklappt," so Max nach dem Rennen.
26.09.2010
Max Dilger holt Sieg
mit dem AC Landshut
Die Speedwaysaison neigt sich langsam
dem Ende und die letzten Entscheidungen um
die Finals stehen aus. Nach dem harten
Rennen in der Vorrunde in Güstrow musste der
AC-Landshut erneut in die Höhle des Löwen in
Güstrow zur ersten Finalrunde antreten. Doch
mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung
und Siegeswillen holte am vergangenen
Wochenende der Speedwaycrack Max Dilger aus
Sulz einen wichtigen Sieg mit dem AC
Landshut in der Bundesliga. Mit diesem Sieg
hat die Mannschaft einen wichtigen Schritt
in Richtung Deutsche
Speedway-Mannschafts-Meisterschaft getan.
Mit 13 Punkten Vorsprung hat sich der AC
Landshut ein gutes Polster geschaffen um den
Deutschen Meistertitel erfolgreich zu
verteidigen. Auch Max Dilger konnte seine
Punkte zu diesem wichtigen Sieg beisteuern
und konnte in allen fünf Wertungsdurchgängen
Punkte sammeln. In Heat eins reichte es zwar
nur für einen Punkt, doch in Lauf zwei und
drei konnte er jeweils als Zweiter die
Ziellinie überqueren. In Lauf vier und fünf
setzte der Sulzer auf exzellentes Paarfahren
und verteidigte mit seinen Teamkollegen
einen wichtigen 3 zu 3 Erfolg. Am 3.Oktober
ist nun die Finalrunde auf der Heimbahn in
Landshut. Max Dilger ist sehr zuversichtlich
und meint: " Es müsste doch reichen den
Titel zu holen und wir werden auch alles
dafür geben. Die Saison lief für mich nicht
ganz zufriedenstellend und gerade deshalb
möchte ich mit meinem Team diesen Titel
holen."
08.08.2010
Max Dilger holt
wichtigen Sieg mit dem AC Landshut
Im Speedway-Stadion Ellermühle in
Landshut ging es am 31.07. um wichtige
Match-Punkte für den Einzug ins Finale der
Speedway-Bundesliga. "Gegen die Mannschaft
aus Diedenbergen wird es eine enge Kiste",
so der Sulzer Speedwaycrack Max Dilger der
für den AC Landshut ans Startband rollt im
Voraus. "Wir wollen natürlich gewinnen um
den Deutschen Mannschaftsmeistertitel
verteidigen zu können". Das Stadion
Ellermühle war gut gefüllt und Fans feuerten
natürlich ihre Mannschaften an. Keiner der
beiden Mannschaften konnte sich in den
ersten vier Heats absetzen, so holte Max
Dilger auch in seinem ersten Heat nur zwei
Punkte, doch auch diese sind wichtig bei
einer denkbar knappen Entscheidung am Ende.
Auch in den weiteren Wertungsläufen sezte
Dilger auf sichere Punkte und unterstütze
damit sein Team vom AC Landshut. Sein
vierter Heat bescherte ihm nach einem
packenden Lauf leider nur einen Punkt, doch
der AC Landshut konnte die knappe Führung
halten. Im letzten Durchgang setze Max
Dilger mit seinem Team nochmals alles auf
eine Karte - das Teilnehmerfeld sehr
ausgeglichen - so blieb ein 6 zu 6 in
Punkten nach dem Zieleinlauf und der AC
Landshut sicherte sich den Tagessieg. Max
Dilger sichtlich erleichtert: "Ich bin
überglücklich, dass uns dieser Sieg gelungen
ist und somit der Finalteilnahme nichts mehr
im Wege steht".
30.07.2010
Max Dilger in Polen
erfolgreich unterwegs
Ein gutes Rennen konnte der Sulzer
Speedwaycrack für seinen polnischen
Liga-Club Kolejarz Opole absolvieren. Mit
einem Laufsieg im ersten Heat hatte er
gleich drei wichtige Punkte für sein Team
eingefahren. Auch in den weiteren Heats
konnte er eine konstante Leistung abrufen
und mit seinem Teamkollegen jeweils drei
Punkte einfahren. Max Dilger hatte in dieser
Saison erst sein drittes Rennen in Polen
absolvieren können, da er die meiste Zeit
der Saison in England verbrachte. Mit seinem
englischen Liga-Club führt er derzeit die
Tabellenspitze in der Premier League an.
Auf deutschem Boden konnte er zuletzt mit
der U21 National-Mannschaft Platz drei
erreichen in der letzten Qualifikationsrunde
zur Speedway Team-WM . Leider reichte diese
Platzierung nicht um den Einzug in die
Finalrunde zu schaffen. Nicht zufrieden war
die Mannschaft mit dem Gesamtergebnis, denn
das Finale wollten sie unbedingt erreichen.
"Es war nicht gerade mein bester Tag, das
Setup passte nicht und ich konnte einfach
nicht den Speed der Konkurrenz mitgehen", so
das Zitat von Max Dilger. Leider war es für
ihn letztmalig die Teilnahme an der U21 WM,
da er die Altersgrenze überschritten hat.
Ein weiteres Rennen in Polen und auch die
German Open in Olching mussten leider wegen
Regen abgesagt werden. So fehlen Max Dilger
natürlich wichtige Rennen um auf dem Bike
die immer notwendigen Erfahrungen zu
sammeln.
Am kommenden Wochenende geht Max Dilger für
den AC Landshut in Landshut auf wichtige
Punktejagd. Derzeit ist der AC Landshut auf
Platz zwei in der Tabelle und dieser möchte
natürlich den Titel aus 2009 erfolgreich
verteidigen. Gegen das Team aus Diedenbergen
wird dies sicher ein spannender Kampf um die
ersehnten Punkte.
15.07.2010
Kein Erfolg für die
U21 Nationalmannschaft bei der Qualifikation
zum Team WM Finale
Nicht nur die Fußball
Nationalmannschaft kam nicht über einen 3.
Platz hinaus, auch die U21 Speedway
Nationalmannschaft konnte sich mit dem
dritten Platz in der Qualifikationsrunde zur
U21 Team WM nicht für das Finale
qualifizieren. Am Vergangenen Wochenende
kämpften Dänemark, Schweden, Slowenien und
Deutschland in Güstrow um den Einzug ins
Finale. Mit Kevin Wölbert, Frank Facher,
Erik Pudel, Kai Huckenbeck und Max Dilger im
Team reiste die deutsche Mannschaft an. “Das
Rennen ist nicht gut für uns gelaufen. Ich
hatte Probleme ein richtiges Setup zu
finden. Ich konnte den Speed der anderen
nicht mitgehen. Es ist schade, dass ich mich
in meinem letzten U21 Jahr mit meinen
Teamkameraden nicht für das Finale
qualifizieren konnte”, so Max. Das Rennen
gewann Dänemark vor Schweden, die somit
beide ins Finale einzogen. Für das Team um
Max Dilger geht es am kommenden Wochenende
in Olching bei einem internationalen Rennen
weiter. “Ich werde in Olching ein neues
Motoren Setup probieren und hoffe so wieder
auf die Erfolgsspur zu kommen”, so Max.
09.06.2010
Edinburgh Monarchs an
der Tabellenspitze
Mit dem Sieg gegen Glasgow stehen die
Edinburgh Monarchs nun an der Tabellenspitze
der Premier League. Auch den K.O. Kampf
gegen Rye House am Tag darauf konnte das
Team um John Campbell für sich entscheiden.
Mit einer gut aufgestellten Mannschaft und
einem ausgezeichneten Teamgeist erzielten
die Edinburgh Monarchs zwei wichtige Sieg.
Auch konnte Max Dilger seine Punkte zum Sieg
beisteuern. Sichtlich zufrieden mit den
letzten beiden Matches geht der Blick nach
vorne. "Stürze und eine ausgekugelte
Schulter warfen mich in meinem Vorhaben jede
Menge Punkte zu sammeln leider zurück", so
Max Dilger. Die nächsten beiden Wochen
bestreitet er noch vier Matches in
Schottland, dann geht es wieder zurück nach
Deutschland um sich für die WM–Qualifikation
am darauffolgenden Wochenende in Krsko
vorzubereiten.
08.06.2010
Max Dilger engagiert
sich für Sönke Petersen
Max Dilger wird mit dem Verkauf von
Silikonarmbändern eine neue Spendenaktion
für seinen Kumpel Sönke Petersen ins Leben
rufen. Erstmals wurden Silikonarmbänder 2004
von Rad-Profi Lance Armstrong vertrieben,
der mit dem Verkauf der Bänder Geld für
seine Stiftung zur Unterstützung
krebskranker Kinder sammelte. Dilger hat nun
ebenfalls solche Silikonbänder mit dem
Slogan MAX Power produzieren lassen. Der
Verkaufspreis für die Bänder liegt bei 5 €.
Dilger: "Nach Abzug der Kosten für die
Produktion der Bänder wird ein Teil des
Erlöses an Sönke gehen. Wir hatten zuerst an
einen niedrigeren Verkaufspreis gedacht,
aber da ich für Sönke was Gutes tun wollte,
haben wir den Verkaufspreis um den Teil
erhöht der an Sönke gehen wird." Dilger
hofft mit dieser Aktion, seinem Kumpel einen
entsprechenden Betrag zur Verfügung stellen
zu können: "Es wäre toll, wenn es gelingen
würde, erneut einen schönen Betrag an Sönke
übergeben zu können und wenn diese Aktion
ein grosser Erfolg würde." Die Bänder können
ab sofort über die Website unter der Rubrik
Fanshop erworben werden.
11.05.2010
Max Dilger zieht ins
Halbfinale der Speedway U21 WM ein
Mit einem blitzsauberen Start im
ersten Heat setzte Max Dilger Akzente, dass
er in slowenischen Lendava zu den Favoriten
zählte, die den Einzug ins Halbfinale der
Speedway U21 WM schaffen können. Nachdem er
verletzungsbedingt die Qualifikation in
Neustadt absagen musste, hatte er in Lendava
die Chance das gesteckte Ziel zu erreichen.
In seinem zweiten Heat des Tages konnte er
mit Platz zwei sein Punktekonto ausbauen.
Doch ihm war bewusst, ein Ausfall oder ein
Sturz könnte ihm jegliche Chance rauben,
denn nur 6 Fahrer aus dieser Qualifikation
schaffen den Einzug ins Halbfinale. Doch
seine gute Form hielt an und er konnte im
dritten Wertungsdurchgang erneut zwei Punkte
einfahren. In Lauf vier trafen die bisher
Führenden aufeinander und es sollte schon
eine kleine Vorentscheidung sein. Max Dilger
setzte alles daran nochmals wichtige Punkte
zu sammeln, doch dieses Dreierpaket war so
ausgeglichen, dass der Einlauf auf der
Ziellinie entscheiden musste und da hatte er
das Nachsehen mit Platz drei. Doch auch am
Ende konnte dieser Punkt von großer
Bedeutung sein. Im letzten Wertungsdurchgang
setzte er noch einmal alles auf eine Karte
und mit einem sicheren Start-Ziel-Sieg gab
es für ihn drei wichtige Punkte. Die Plätze
eins und zwei in der Gesamtwertung waren
vergeben und Max Dilger musste ein Stechen
um Platz drei und vier ausfahren. Mit der
etwas schlechteren Startposition hatte er
den Start nicht optimal erwischt, doch er
jagte seinen Kontrahenten ganze vier Runden
bis zur Ziellinie. Trotz des undankbaren
vierten Platzes war Max Dilger mit dem
Gesamtergebnis sehr zufrieden, denn die
Fahrkarte für das Halbfinale der
Speedway-U21 WM hatte er sich damit
gesichert. Max Dilger glücklich nach dem
Rennen: „Nun bin ich froh darüber, dass ich
in Neustadt mit der Verletzung nichts
riskiert habe und den Tausch nach Lendava
angenommen habe.“
08.05.2010
Sieg für den AC
Landshut
Zum seinem ersten Match der Saison musste
der AC Landshut als Titelverteidiger in
Brokstedt antreten. Mit von der Partie war
auch Max Dilger der sich von seiner
Schulterverletzung in England wieder gut
erholt hatte. Etwas zu schaffen machten den
Teams die widrigen Wetterverhältnisse und es
gab eine Menge Arbeit für die Mechaniker,
das Setup der Bikes sehr oft und schnell
anzupassen. Das Team vom AC Landshut wollte
natürlich einen Sieg einfahren und somit war
es wichtig, dass die jeweils zwei
eingesetzten Fahrer ein gutes Team bildeten.
Max Dilger konnte dies sehr gut umsetzen,
denn er hielt in vier von fünf Läufen
jeweils seinem Teamkollegen den Rücken frei, was ihm somit vier Bonuspunkte einbrachte.
Die Läufe eins und zwei beendete er auf
Position drei und somit gab es Punkteteilung
für die Teams. In Heat drei kämpfte er sich
auf Platz zwei hinter seinen Teamkollegen.
Im vierten Durchgang gab es wieder eine
Punkteteilung für die Teams und im letzten Heat nochmals einen Fünf-Punkte-Lauf für
das Team des AC Landshut, dem somit der
Tagessieg nicht mehr zu nehmen war. In der
Nacht fuhr das Dilger-Racing-Team vom hohen Norden
nach Bayern. In Pfaffenhofen rollte
Max Dilger bei einem internationalen
Speedwayrennen ans Startband. Das Training
konnte bei noch guten Wetterverhältnissen
absolviert werden, doch pünktlich zu
Rennbeginn setzte der Regen ein. Im ersten Heat konnte sich Max Dilger noch Platz zwei
sichern. Doch ab dem zweiten
Wertungsdurchgang glich das Rennen eher
einer Schlammschlacht und wer hier den Start
nicht gewann hatte schon verloren. Mit
durchwachsenen Sichtverhältnissen konnte
sich Max Dilger auf Platz drei bringen. Die
Bahn wurde immer tiefer und rilliger, ein
Überholen nicht möglich und jeder Fahrer
fuhr hier eher auf Sicherheit, somit blieb
für ihn Platz vier in diesem Durchgang.
Das Rennen musste aus Sicherheitsgründen
nach Durchgang drei abgebrochen werden.
30.04.2010
Saisonstart verläuft
nicht ganz nach Wunsch
Der Saisonstart hatte
recht vielversprechend begonnen und die
Ergebnisse in England zeigten erste Früchte
der harten Arbeit. Mit jedem Race bekommt
Dilger mehr Erfahrung im Umgang mit den
schwierigen englischen Bahnen. Bei den
beiden Heimsiegen auf der Bahn in Edinburgh
konnte Max Dilger wichtige Punkte zum Sieg
beisteuern. Doch dann kam in Workington /
England nach einem furiosen Start leider
auch schon das aus. Mit einem Aufsteiger
ging er leider unsanft zu Boden und hat
sich dabei die Schulter ausgekugelt. Max
Dilger wurde in England sofort ärztlich
versorgt und die Schulter wieder eingerenkt,
doch wurde er auch gleichzeitig zu einer
Zwangspause verdonnert. Diese Pause wollte
er nutzen um in Deutschland seinen Sportarzt
aufzusuchen, doch dann ging aufgrund der
Vulkanasche kein Flieger, somit musste er
sich eine Woche gedulden bis er zurück auf
deutschem Boden konnte. Im Top Life in
Gengenbach wird er nun täglich von einem
Physiotherapeuten bestens betreut, des weiteren organisierte Hartmut Semsch Chef
von Ortema Sport Protektion, einen Termin
beim Sport-Orthopäden und dem
Schulterspezialist des Klinikum
Markgröningen. „Die Schulter hat doch etwas
mehr abbekommen als zuerst angenommen. Sie
muss definitiv Operiert werden. Ich versuche
jetzt einfach die OP auf den Winter zu
verschieben. Weil ich sonst 3 – 4 Monate
pausieren muss. Solange ich keine weiteren
Probleme mit der Schulter habe sollte es
kein Problem sein“, so Max. Am kommenden
Wochenende wird er mit dem AC Landshut das
erste Ligarennen der Saison in Brokstedt
bestreiten. Natürlich möchte er mit dem AC
Landshut einen wichtigen Sieg landen um den
Meistertitel aus dem vergangenen Jahr
erfolgreich verteidigen zu können. Über
Nacht geht es dann vom hohen Norden zurück
nach Bayern, wo er am Sonntag zu einem
offenen Rennen in Pfaffenhofen ans Startband
rollt. Dann wird er sich nochmals eine Woche
in Deutschland erholen, seine Bikes
vorbereiten um dann am darauffolgenden
Wochenende in Lendava / Slowenien erfolgreich
zur WM-Qualifikation der U21 Junioren
durchzustarten. In der Woche danach geht es
wieder zurück auf die Insel um dort
weiterhin erfolgreich Erfahrung und Punkte
zu sammeln.
11.04.2010
Max Dilger sammelt
erste Punkte in der neuen Saison
Der Start in die neue Speedwaysaison verlief
gleich sehr hektisch und turbulent. Nachdem
Max in der ersten März-Woche sein Material
nach England gebracht hatte, stand den
ersten Races auch nichts mehr im Wege.
Gleichzeitig fand auch dort ein Training und
die offizielle Teamvorstellung statt.
Anschließend hatte Max Dilger nochmals für
eine Woche deutschen Boden unter den Füßen,
um den letzten Feinschliff an seinen
deutschen Bikes zu machen, ehe es dann am
18. März wieder mit dem Flieger auf die
Insel ging um am 19. März bei den Scottisch
Open dabei zu sein. Bei guten
Wetterbedingungen konnte Max Dilger ein
zufriedenstellendes Rennen abliefern, das
leider durch einen Sturz, verursacht durch
einen Kontrahenten, nicht zu dem gewünschten
Ergebnis führte. Tags darauf ging es dann
mit dem Flieger wieder zurück nach
Deutschland, wo er bei seinem Heimatverein
MSC Berghaupten beim Speedstart ans Band
rollte und leicht angeschlagen trotzdem
einen 4.Platz in der Gesamtwertung erzielte.
Schnell mussten die Bikes gereinigt und
vorbereitet werden, denn 2 Tage später wurde
die Reise nach Polen angetreten. Hier
standen zwei Testmatches für seinen
polnischen Ligaverein Opole auf dem
Programm. Auch hier konnte Max Dilger
wichtige Punkte für sein Team einfahren und
präsentierte sich in einer guten Form. Am
Freitag ging es dann von Berlin aus mit dem
Flieger zurück nach England, wo bereits am
Samstag das erste Ligarennen für seinen Club
Edinburgh anstand. Endlich konnte Max Dilger,
nach der etwas schlechten Saison 2009, auch
hier wichtige Punkte für das Team einfahren.
Ein weiteres Ligarennen fand bereits am
nächsten Tag gegen Glasgow statt, auch hier
konnte er seine Leistung steigern und
zeigte, dass er immer besser mit den
Bahnverhältnissen in England zurechtkommt.
So kann die Saison weitergehen, denn vier
Rennen in einer Woche bringen jede Menge
Erfahrung um seine Leistung kontinuierlich
zu verbessern.
19.03.2010
Es ist endlich an der
Zeit, dass der Schnee das Feld räumt und die
Speedwaysaison beginnen kann
"Bereits am 19.März werde ich beim Scottish
Open mein erstes Match in England
bestreiten. Einige Trainings wurden bereits
im Vorfeld, sofern es witterungsbedingt
möglich war, absolviert. Meine Bikes sind
bis auf ein paar wenige Kleinigkeiten
vorbereitet und somit steht der neuen Saison
nichts im Wege. Mit dem fast täglichen
Besuch im Fitnessstudio und bei der
Physiotherapeutin bin ich auch körperlich
fit und für die Saison gewappnet. Ende
Dezember war ich mit der Nationalmannschaft
für 3 Tage auf dem körperlichen Prüfstand im
Top Life in Gengenbach. Mit diesem Team habe
ich mir für die neue Saison natürlich auch
einiges vorgenommen und möchte hervorragende
Ergebnisse erzielen. Mit dem AC Landshut
möchte ich den Titel verteidigen und für
England mit den Edinburgh Monarchs und in
Polen mit Kolejarz Opole wichtige Punkte
einfahren. Bei den EM und WM Wettbewerben
möchte ich ebenfalls mit guten Ergebnissen
auf mich aufmerksam machen.", so Dilger im
Vorfeld auf die Speedway Saison 2010.
Archiv News 2009
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