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24.01.2012
Saisonplanung
abgeschlossen – Dilger verlängert in Pila
Der Schwarzwälder Speedway-Profi Max
Dilger hat seinen dritten Ligavertrag unter
Dach und Fach und sieht somit dem
Saisonstart im März entgegen.
Nach den Vertragsabschlüssen bei den Redcar
Bears in der englischen Premiere League und
dem Wechsel zum MSC Brokstedt in der
deutschen Bundesliga hat Dilger nun seinen
Vertrag bei Polonia Pila in der polnischen
Liga um ein weiteres Jahr verlängert. „In
der abgelaufenen Saison konnten wir den
Aufstieg in die erste Liga schaffen und
stehen mit dem Team nun vor einer neuen
Herausforderung“, so Dilger, dem auch
weitere interessante Angebote vorlagen: „Ich
fühlte mich in Pila bisher sehr wohl und kam
dort regelmäßig zum Einsatz und gehe nun
zuversichtlich in die neue Saison und hoffe
dass ich auch in der höheren Liga meine
Leistung bringen kann. Ich will in Polen den
Schritt vom Zweitligafahrer zum
Erstligafahrer schaffen!“
Beweisen kann sich Dilger 2012 auch erneut
in den internationalen Prädikatsrennen, denn
nach seinen guten Leistungen in der
abgelaufenen Saison schenkt ihm der DMSB
erneut in den internationalen Prädikaten das
Vertrauen. In der Qualifikation zum Speedway
Grand Prix wird Dilger beim Rennen in Tarnow
(Polen) versuchen eine Runde weiter zu
kommen und bei der Qualifikation zur
Speedway EM muss Dilger erneut in die
Ukraine reisen und in Rivne an den Start
gehen. Zudem wurde Dilger von Teamchef René
Schäfer für die deutsche
Speedwaynationalmannschaft nominiert.
„Ich bin froh dass ich mich nun bis zum
Start der Saison im März nicht mehr um
vertragliche Dinge für die Saison 2012
kümmern muss und die Saisonplanung nun
weitestgehend abgeschlossen ist“, bilanziert
Dilger.
12.01.2012
Wikinger Helm
für Dilger
Drei erfolgreiche Jahre, die alle mit
dem Gewinn des Bundesligameistertitels
endeten, absolvierte Max Dilger mit dem AC
Landshut in der ersten Bundesliga. Jetzt
schließt sich der Schwarzwälder dem MSC
Brokstedt an und wird in der
Bundesligasaison 2012 für die Wikinger auf
Punktejagd gehen.
„Ich freue mich auf die neue Herausforderung
in Brokstedt“, erklärt Dilger kurz nach der
Unterzeichnung des Vertrages in Brokstedt,
„Ziel ist ganz klar das Erreichen der
Finalrennen, was mit dem Team das Brokstedt
ins Rennen schicken will auf jeden Fall
machbar ist!“ Im Finale ist dann
erfahrungsgemäß alles möglich und die Karten
werden neu gemischt.
Der Vertragsabschluss in Brokstedt bedeutet
zugleich auch eine Absage an den AC
Landshut, der an einer Vertragsverlängerung
mit dem Schwarzwälder interessiert war .
„Seit einigen Jahren führte ich immer wieder
Verhandlungen mit den Wikingern. Doch bisher
haben wir es nie geschafft uns zu einigen.
Umso mehr freut es mich, dass der Vertrag
dieses Jahr zustande kam“, so Dilger.
Für Dilger sind somit zwei Drittel der
Saisonplanung frühzeitig abgeschlossen.
Ligaverträge in der deutschen und der
britischen Liga sind unter Dach und Fach und
auch in der polnischen Liga ist Dilger
bereits in Verhandlungen und hofft in den
nächsten Wochen auch diesen Vertrag
abzuschließen.
03.01.2012
Dilger wird ein Bear
Max Dilger ist zurück im britischen
Ligageschäft! Der Schwarzwälder
Speedwayprofi startete bereits 2009 und 2010
für Edinburgh in der britischen Liga und
unternimmt nun mit den Redcar Bears einen
neuen Anlauf in der Premiere League.
Etwas Hin- und Her gab es in den vergangenen
Wochen. Während die Redcar Bears bereits
Vollzug meldeten was die Verpflichtung von
Max Dilger betrifft, widersprach der
Schwarzwälder entsprechenden Meldungen, dass
noch kein Vertrag unterschrieben sei. „Redcar
hat sich die Vertragsrechte an mir von
Edinburgh gesichert und dies als fixen
Transfer vermeldet. Scheinbar wurde dies von
britischen Medien als perfekte Verpflichtung
interpretiert“, berichtet Dilger.
Bevor auch Dilger dem Vertrag zustimmen
konnte, galt es noch einige Dinge in
Deutschland zu regeln. „Wenn man in England
fahren will, ist die Logistik das
wichtigste. Das ganze Team muss organisiert
werden und man braucht einen Mechaniker, der
mir die Bikes für die Rennen in Deutschland
und Polen vorbereiten und herrichten kann
während ich in England bin. Ich will
weiterhin auch in der polnischen Liga und
der Bundesliga starten und da brauche ich
die entsprechende Unterstützung hier zu
Hause“, erklärt Dilger, weshalb er mit der
Unterschrift zögerte.
Aus sportlicher Sicht ist Dilger natürlich
heiß auf die britische Liga: „Im Gegensatz
zur Bahn in Edinburgh, meinem ehemaligen
Club, ist die Bahn in Redcar nicht ganz so
tückisch und ich sollte auf meiner neuen
Heimbahn recht schnell heimisch werden.
Das Team der Bears wird vom ehemaligen
Weltmeister Garry Havelock angeführt und
Dilger startet hier unter anderem mit den
befreundeten Fahrern Aaron Summers und Matej
Kus. „Ich freue mich mit einigen Kumpels
starten zu können, denn dadurch sollten wir
in den Boxen ein tolles Klima haben was sich
positiv auf unsere Leistung auswirken
sollte. Zudem ist es fantastisch einen
erfahrenen Mann wie Garry Havelock im Team
zu haben, von dem man sicherlich vieles
lernen kann“, freut sich der Schwarzwälder.
Während die Vorbereitungen für die Rückkehr
nach England nun intensiviert werden, steht
Dilger mit Clubs in der deutschen Bundesliga
und in Polen in aussichtsreichen
Verhandlungen und geht davon aus, dass auch
hier in den kommenden Wochen Vollzug
gemeldet werden kann. „Wenn ich neben dem
Vertrag in der britischen Liga auch in Polen
und Deutschland Ligaverträge bekomme, dann
sollte ich 2012 einen prall gefüllten
Rennkalender haben“, blickt Dilger mit einer
gewissen Vorfreude auf die Saison 2012.
23.11.2011
Max Dilger: Reha
gestartet
Max Dilger hat nach seiner
Schlüsselbein OP, bei der ihm eine Platte
und fünf Schrauben Anfang November verpasst
wurden, inzwischen seine Reha- Maßnahme
begonnen und bereitet sich zugleich auf die
neue Saison vor.
„Derzeit bin ich fünf bis sechsmal pro Woche
im Top- Life in Berghaupten zur Reha. Erhard
Benz und sein Team haben für mich ein
spezielles Programm erstellt, das ich dort
in mehreren schweißtreibenden Stunden
absolviere. Wöchentlich sind das zwei bis
drei Krafteinheiten und zudem mache ich
bereits Ausdauertraining im Hinblick auf die
kommende Saison“, so der Schwarzwälder. Seit
zwei Jahren absolviert Dilger bereits jeden
Winter seine Saisonvorbereitung im Top- Life
und ist glücklich darüber diese Möglichkeit
vor Ort zu haben: „Im Top- Life habe ich
ideale Voraussetzungen für meine
Saisonvorbereitung. Es ist ein cooles Team
das mir zur Seite steht und die
Einrichtungen sind absolut empfehlenswert!“
Auch in der Werkstatt hat Dilger nun damit
begonnen die Bikes der Saison 2011 zu
zerlegen und komplett neue Bikes für die
Saison 2012 aufzubauen. „Es wird natürlich
davon abhängen welche Verträge für die
Saison 2012 unterzeichnet werden und in
welchen Ligen ich starten werde“, erklärt
Dilger. Angebote aus Polen und England
liegen bereits jetzt vor, doch
unterschrieben und zugesagt ist noch nichts!
Es muss auch alles passen, Termine und der
logistische Part.
Was jedoch bereits festgezurrt ist, ist die
Fortsetzung der Zusammenarbeit mit
Motorentuner Jürgen Krieg. Dilger: „Die
Zusammenarbeit läuft perfekt. Da er in
meiner unmittelbaren Umgebung lebt und
arbeitet, ist es kein Problem kurzfristig
bei ihm anzuklopfen wenn auch ganz schnelle
Hilfe erforderlich ist, was im Profi-
Geschäft von enormer Wichtigkeit ist!“
Bis Ende Februar muss die Vorbereitung mit
Reha – Aufbau, Ausdauer und Krafttraining
auf 100 % sein. Auch die Bikes müssen
komplett aufgerüstet sein, damit dann
endlich bzw. spätestens Anfang März die neue
Saison mit den ersten Trainingseinheiten
starten kann.
12.10.2011
Dilger beim Arzt statt
im Flieger
Der Tripp nach Kalifornien zum Rennen
USA vs. Rest of the World sollte für Max
Dilger der krönende Abschluss einer
erfolgreichen Saison werden, doch statt den
Flieger nach Amerika zu besteigen durfte Max
Dilger bei seinen Ärzten vorstellig werden.
Grund für die Absage des Tripps nach
Kalifornien war ein Sturz in der ersten
Runde zum vierten Lauf des Bundesligafinals
zwischen Landshut und Wolfslake. Der
ehemalige GP- Fahrer Sebastian Ulamek, der
für Wolfslake an den Start ging, berührte
nach dem Start den Schwarzwälder und löste
eine Kettenreaktion aus, durch die Max
Dilger und Richard Speiser zu Boden mussten.
Dilger stürzte dabei unglücklich auf die
Schulter und brach sich das Schlüsselbein.
„In Landshut war ich mir noch sicher, dass
ich mich einer OP unterziehen muss, da der
Bruch nicht glatt aussah. Nach einer
gestrigen Untersuchung kann ich mir
Hoffnungen machen, dass der Bruch ohne OP
verheilt. Zur Sicherheit habe ich diese
Woche noch bei Dr. Jehmlich aus dem Klinikum
Markgröningen einen Termin, der den Bruch
untersuchen wird und bei dem endgültig
entschieden wird ob eine OP von Nöten sein
wird. Ich möchte mich hier bereits herzlich
bei Herr Semsch von Ortema bedanken, der für
mich diesen Termin organisiert hat“.
Mit nur vier Mann musste der AC Landshut
dann das Rennen fortsetzen und konnte sich
mit einem weiteren Heimsieg den dritten
Titel in Folge sichern. „Es war natürlich
ein schöner Abschluss einer erfolgreichen
Saison für mich. Nach dem Tal der Tränen im
Vorjahr konnte ich in diesem Jahr
überwiegend gute Leistungen abrufen und habe
meines Erachten den nächsten Schritt in
meiner Karriere gemacht. Zu den absoluten
Highlights zählen natürlich der
Mannschaftstitel mit dem AC Landshut, sowie
der Aufstieg mit Polonia Pila in die 1. Liga
in Polen. Auch dass ich beim Speedway World
Cup und beim Paar EM Finale die deutschen
Farben vertreten durfte war sehr
erfreulich“, fasst Dilger ein erstes
Saisonfazit. Umso bedauerlicher natürlich,
dass die Saison nun mit einer Verletzung
endet und nicht mit einem Rennen in Amerika!
Ergebnis 2. Finale Speedway Bundesliga
Landshut
1. AC Landshut 48 Punkte (Martin Smolinski
15 Punkte, Lee Richardson 14, Frank Facher
10, Max Dilger 1, Marcel Helfer 8)
2. ST Berlin Wolfslake 39, (Rafal Okoniewski
18, Sebastian Ulamek 7, Mathias Bartz 2,
Richard Speiser 7, Kai Huckenbeck 3, Steffen
Mell 2)
Ergebnis 1. Finale Speedway Bundesliga
Wolfslake
1. AC Landshut 48 Punkte, (Martin Smolinski
12, Piotr Protasiewicz 14, Frank Facher 12,
Max Dilger 7, Marcel Helfer 3)
2. ST Berlin Wolfslake 39, (Rafal Okoniewski
21, Ryan Sullivan 10, Steffen Mell 0,
Mathias Bartz 3, Kai Huckenbeck 5, Richard
Speiser 0)
Gesamt: 1. Landshut 96 Punkte, 2. Wolfslake
78 Punkte
05.10.2011
Nach Bundesligafinale
beendet Dilger in Amerika die Saison 2011
Am Tag der deutschen Einheit stand
das erste Finalrennen zwischen den
Landshuter Devils und den Wölfen aus Berlin-
Wolfslake auf dem Programm. Den Devils, die
ihre einzige Niederlage der Hinrunde
ausgerechnet in Wolfslake hinnehmen mussten,
gelang dabei ein überzeugender Auswärtssieg,
auch wenn Max Dilger mit seiner persönlichen
Ausbeute nicht unbedingt zufrieden war: „Der
Tag ist für mich nicht ganz optimal
gelaufen. Das muss ich für mich persönlich
schnell abhaken. Wir haben als Team jedoch
einen guten Grundstein für das zweite
Finalrennen am kommenden Samstag in Landshut
gelegt!“ Nach dem 48:39 Sieg gehen die
Devils mit neun Punkten Vorsprung ins
entscheidende Finalrennen, das jedoch auch
gewonnen werden soll. Dilger: „Wir wollen
auf unserer Heimbahn den Meistertitel mit
einem Sieg erneut klar machen und uns
keinesfalls auf unserem Vorsprung ausruhen.“
Nach dem Bundesligafinale in Landshut wird
Max Dilger am kommenden Sonntag beim Rennen
um das goldene Band in Olching sein letztes
Rennen auf deutschem Boden absolvieren, denn
am Montag besteigt Dilger gemeinsam mit
Martin Smolinski einen Flieger nach Amerika,
wo der Schwarzwälder gemeinsam mit Martin
Smolinski in einer Weltauswahl gegen die USA
antreten wird. „Das wird sicherlich ein
schöner Saisonabschluss im sonnigen
Kalifornien“, so Dilger, der sich auf den
Trip freut. Dilger wird das Rennen in Auburn
auf geliehenen Motorrädern bestreiten
müssen, denn für Dilger und Smolinski ist es
logistisch nicht machbar eigene Bikes an die
Westküste der USA transportieren zu lassen.
Ergebnis Bundesligafinale – Rennen 1
1. AC Landshut 48 Punkte
(Piotr Protasiewicz 14, Martin Smolinski 12,
Frank Facher 12, Max Dilger 7, Marcel Helfer
3)
2. ST Berlin Wolfslake 39
(Rafal Okoniewski 21, Ryan Sullivan 10, Kai
Huckenbeck 5, Mathias Bartz 3, Steffen Mell
0, Richard Speiser 0)
26.09.2011
Das erwartet schwere
Rennen
Mit Rang 11 beendete Max Dilger seine
erste EM- Finalteilnahme und verpasste so
das anvisierte Ziel, eine Top- Acht
Platzierung nur um einen Punkt! Zum EM
Finale in Rivne/ Ukraine bot sich den
teilnehmenden Fahrern ein mit knapp 9.000
Besuchern brechend volles Stadion, was dem
Finale zur Europameisterschaft einen mehr
als würdigen Rahmen bot. Als einziger
deutscher hatte sich Max Dilger für das
Finale qualifiziert und mit vier Punkten aus
den ersten beiden Läufen kam Dilger gut ins
Rennen, im dritten Durchgang folgte ein
weitere Punkt und so war der Schwarzwälder
klar auf Kurs zum erklärten Ziel:
Platzierung in den Top- Acht! Bis jedoch im
vierten Lauf des Tages wichtige Punkte
verloren gingen. Dilger: „Ich hatte den
gesamten Tag über gute Starts und auch im
dritten Lauf kam ich von äußeren Startplatz
gut weg, wurde dann jedoch in der Startkurve
vom Ukrainer Lokataev nach aussen gedrückt
und so schlüpften der spätere Europameister
Grigorij Laguta und Joszef Tabaka innen
durch und ich war Letzter!“ Im letzten
Durchgang erhöhte Dilger dann sein
Punktekonto mit einem weiteren dritten Platz
auf sechs Zähler, was Platz elf in der
Gesamtabrechnung bedeutete. „Das Ergebnis
ist jetzt nicht gerade berauschend. In einem
EM- Finale ist man jedoch schnell mal
Elfter, wenn man zu viele Punkte liegen
lässt. Ich bin mit dem Resultat jetzt auch
nicht gerade unzufrieden. Dass es ein hartes
Rennen wird war mir bereits im Vorfeld
klar“, erklärt der Schwarzwälder, dem am
Ende ein einziger Zähler auf den Achten,
Joszef Tabaka fehlte. Begeistert zeigte sich
Dilger vom Ablauf der Veranstaltung: „Um 16
Uhr begann die Fahrervorstellung und um
18:30 Uhr war ich schon fix und fertig und
das Rennen absolviert. Das war eine sehr
gute Organisation. Die zahlreichen Zuschauer
haben eine wahnsinnige Atmosphäre
verbreitet.“
22.09.2011
Dilger hatte Arbeit
und Frust im Gepäck
Das Finale zur Paar
Europameisterschaft lief für Max Dilger und
das deutsche Team in keinster Weise nach
Plan. Nach dem Training und einem zweiten
Platz im ersten Lauf des Tages waren Dilger
und seine Teamkameraden Tobias Kroner und
Mathias Schultz noch guter Dinge gewesen für
Deutschland ein gutes Ergebnis einzufahren.
Die Ernüchterung sollte jedoch schnell
folgen: Im zweiten Lauf für das deutsche
Team, dem Duell mit Ungarn, setzte es eine
1:5 Niederlage, bei der sich der beste Motor
von Max Dilger in Einzelteile auflöste. „Das
ganze Jahr über hatte ich keine schlimmen
Schäden an den Bikes und solch einen
kapitalen Motorschaden hatte ich überhaupt
noch nie“, erklärte Dilger beim Betrachten
der Überreste seines Motors, aus dem ein
großes Loch klaffte. In den folgenden Läufen
konnte Dilger dann auf dem Ersatzmotorrad
immerhin noch einen Laufsieg und einen
zweiten Platz für sich verbuchen, ehe erneut
die Defekthexe zuschlug: Am Start zum Duell
mit Polen verlor Dilger rapide an Leistung
und blieb erneut mit technischem Defekt
stehen. Ein bitteres Ende des Rennens für
den Schwarzwälder „Leider kam ich nur
dreimal ins Ziel und habe in diesen Läufen
sieben von neun möglichen Punkten geholt.
Damit kann ich zufrieden sein. Die defekten
Aggregate sind natürlich enorm ärgerlich“,
so Dilger. In der Endabrechnung belegte
Deutschland somit den letzten Rang, da
Tobias Kroner und Mathias Schultz lediglich
vier Punkte beisteuern konnten. Direkt nach
Rennende machte sich der frustrierte Dilger
auf den Weg von Pila zurück nach
Deutschland, wo die defekten Aggregate
unverzüglich in die Obhut von Motorentuner
Jürgen Krieg gebracht wurden. Dilger:
„Bereits nach dem Rennen habe ich Jürgen per
Telefon auf die bevorstehende Arbeit
vorbereitet und war froh dass er sich direkt
an die Arbeit gemacht hat!“ Viel Zeit hatte
Dilger schließlich nicht, denn am kommenden
Samstag steht Dilger als einziger Deutscher
in Rovno/ Ukraine im Finale der Speedway
Einzel Europameisterschaft. „Wir brechen
bereits Donnerstag früh zum Rennen nach
Rovno auf, denn vor uns liegen mehr als
1.600km Fahrt und zudem müssen wir auch
Wartezeiten an der ukrainischen Grenze
einkalkulieren. Gerade deshalb war es enorm
wichtig, dass schnell an den Motoren
gearbeitet wurde“, so Dilger, der sich die
Top- Acht beim EM Finale als Ziel gesetzt
hat.
14.09.2011
Nach DM Finale richtet
sich der Fokus nun auf zwei europäische
Finals
Für Max Dilger laufen derzeit die
Finalwochen des Jahres, denn nach dem Finale
zur deutschen Speedwaymeisterschaft
absolviert der Schwarzwälder an den
kommenden Wochenenden gleich zwei
Europameisterschaftsfinals, für die er sich
in der laufenden Saison qualifiziert hat.
Zurückblickend auf das DM Finale am
vergangenen Wochenende in der Barlachstadt
Güstrow kann sich Dilger mit seinem achten
Platz zwar nicht ganz zufrieden geben, doch
auch nicht ganz unzufrieden sein. Dilger:
„In meinem ersten Lauf ist mir meine
Kupplung fast durchgebrannt und wenn man mit
gedrosselter Leistung fährt kann man nichts
erreichen. In den folgenden Heats bin ich
dann bestraft worden als ich auf Angriff
fuhr.“ Gemeint ist der zwölfte Lauf des
Tages als Dilger auf dem zweiten Platz
liegend den Führenden und späteren deutschen
Meister Kevin Wölbert attackierte und somit
Tobias Kroner die Tür öffnete, der sich den
zweiten Platz von Dilger schnappte.
Schlussendlich verbesserte sich Dilger was
das nackte Ergebnis betrifft im Vergleich
zum Vorjahr deutlich und dürfte 2012 für das
Hauptfeld der Speedway DM gesetzt sein, ohne
sich qualifizieren zu müssen. Am kommenden
Wochenende wird Dilger dann gemeinsam mit
Tobias Kroner beim Finale zur Speedway Paar
Europameisterschaft in Polen die deutschen
Farben vertreten. Das deutsche Duo erwarten
beim Finale starke Gegner und Dilger wagt
nur eine vorsichtige Prognose: „Als
realistisches Ziel würde ich den fünften
Platz ausgeben. Wenn für uns alles ideal
läuft und sich die Gegner gegenseitig die
Punkte abnehmen können wir mit etwas Glück
in den Kampf um eine Medaille eingreifen!“
05.09.2011
Zweimal fehlte ein
Punkt für Dilger
Vor vollem Haus beim Speedwayrennen
in Cloppenburg wurde für Max Dilger ein
Sturz im ersten Lauf gleich zum Verhängnis.
Wichtige Punkte gingen dem Schwarzwälder
durch den Sturz verloren und so verpasste
Dilger um nur einen einzigen Punkt den
Sprung in die Semifinals. „Dort wären die
Karten wieder neu gemischt worden, denn die
Vorlaufpunkte hatten nur noch für die Wahl
der Startplätze in den einzelnen Läufen eine
Bedeutung“, erklärte Dilger. Am folgenden
Sonntag war Dilger dann zum zweiten Mal in
diesem Jahr in Belgien zu Gast. Nachdem er
bereits im Frühjahr belgischer Meister
werden konnte, startete Dilger beim Rennen
um den goldenen Helm und Belgien wird für
den Lahrer immer mehr zu einem guten
Pflaster. Dilger bot eine souveräne
Leistung, musste sich jedoch einmal Jannick
de Jong geschlagen geben und verpasst so um
einen Punkt ein lupenreines Maximum. Dilger:
„Das Duell gegen Jannick habe ich bereits
nach dem Start verloren. Mir hat ein halber
Meter gefehlt um vor ihn zu kommen. Ich
freue mich jetzt aber über meinen Sieg und
trauere dem einen Punkt nicht mehr nach!“
Zeit dazu bleibt Dilger sowieso keine, denn
am kommenden Wochenende startet Dilger in
einen regelrechten Finalmarathon. Am
kommenden Sonntag findet in Güstrow die
deutsche Speedwaymeisterschaft statt. An den
beiden letzten Finalwochenenden ist Dilger
dann in zwei europäischen Finals gefordert.
Am 17.9. wird Dilger die deutschen Farben
bei der Paar EM vertreten und am 24.9. steht
Dilger dann als einziger Deutscher beim
Finale der Einzel Europameisterschaft am
Band. Beim Finale zur deutschen
Meisterschaft muss sich Dilger jedoch erst
noch für das Finalfeld qualifizieren, denn
durch seine Schulterverletzung konnte Dilger
im Vorjahr nicht wirklich am Rennen
teilnehmen und da nur die Top- Acht des
Vorjahres gesetzt werden muss sich Dilger
für das Finale erst qualifizieren. Dort
erwartet Dilger dann einen ganz harten Tanz:
„Das wird eines der härtesten DM- Finals.
Die Leistungsdichte wird speziell in Güstrow
enorm sein und es wird ein extrem spannendes
Rennen werden“, so Dilger.
29.08.2011
Fast wäre
Dilger zum tragischen Held geworden
In den ersten Läufen lief es beim
Speedway Paar EM Halbfinale für Max Dilger
und Kollege Christian Hefenbrock, die
gemeinsam für Deutschland an den Start
gingen, alles nach Plan. Nach einem 3:3 im
ersten Lauf gegen die späteren Sieger aus
Lettland lies das Duo Dilger/ Hefenbrock
Siege gegen Dänemark, England und Italien
folgen. Im letzten Durchgang traf man auf
das tschechische Team und mit einem Sieg
oder einem unentschieden hätte man das B-
Finale vermieden und den direkten Einzug ins
A- Finale und die somit verbundene sichere
Finalqualifikation geschafft. Bereits am
Start gab es für Dilger dann jedoch
Probleme: „Ich bin mit Filip Sitera
kollidiert und dabei wurden die Speichen
meines Vorderrads beträchtlich in
Mitleidenschaft gezogen.“ Trotz des
Zusammenpralls setzte Dilger den Lauf fort
und schaffte es noch am Tschechen vorbei,
ehe die Kette riss und der Schwarzwälder
ausrollen musste. Der mögliche Einzug ins A-
Finale war dahin und das deutsche Duo musste
im B- Finale, aus dem sich nur der Sieger
für das Finale der Paar EM qualifizierte,
erneut gegen England antreten. Vom Start weg
setzte sich Christan Hefenbrock an die
Spitze und Max Dilger sicherte mit dem
dritten Platz ein 4:2 über England, ehe Max
Dilger erneut ausfiel und somit Deutschland
nochmals einen Entscheidungslauf gegen
England bestreiten musste. Im entscheidenden
Duell gegen Kyle Newman setzte sich
Christian Hefenbrock durch und sicherte
somit dem deutschen Team den dritten Rang in
der Tageswertung die damit verbundene
Qualifikation fürs Finale in Pila.
„Christian hat das super gemacht. Ich hätte
in der knappen Zeit zum Stechen nur schwer
ein Bike einsatzbereit bekommen und so war
es gut, dass Christian das Stechen gewonnen
hat“, erklärte ein erleichterter Dilger, der
bei seinem Heimspiel fast zum tragischen
Helden geworden wäre.
Ergebnis Paar EM Halbfinale Berghaupten
1. Lettland 25 Punkte (Kjastas Puodżuks 12,
Andrzej Lebiediew 13);
2. Tschechien 24 (Matej Kus 13, Filip Sitera
11, Zdenek Simota N),
3. Deutschland 21 (Max Dilger 9, Christian
Hefenbrock 12, Kai Huckenbeck N)
Ausgeschieden:
4. England 14 (Kyle Newman 13, Ashley Morris
1),
5. Dänemark 14 (Jacob Andersen 9, Nikolaj B.
Jacobsen 5),
6. Italien 9 (Michele Castagna 3, Christian
Carrica 2, Nicolas Vicentin 4)
29.08.2011
Neu: Xupporters Club –
Mikrosponsoring für Fans
Pünktlich zu den Kronen-Race Days in
Berghaupten wurde www.dilger-racing.de um
ein neues, innovatives Feature erweitert:
Der ‚Xupporters Club’ vereinigt die Vorzüge
eines exklusiven Fanclubs mit
Mikrosponsoring-Elementen.
Fans erhalten die Chance, sich bildlich,
namentlich und mit persönlichem Statement
auf der Website des Lahrer Speedway-Profis
zu verewigen. Mit einem überschaubaren
Jahresbeitrag sichern sich die ‚Xupporter’
ihre Platzierung in dieser Galerie, im
Gegenzug nehmen sie automatisch an
monatlichen Fanartikel-Verlosungen teil,
zusätzlich wird sich ein glücklichr Gewinner
am Saisonende über einen exklusiven
Jahrespreis freuen können.
„Ich bin mit den ersten Reaktionen auf den ‚Xupporters
Club’ sehr glücklich,“ kommentierte Max
Dilger den Release. „Sie bietet meinen Fans
die Möglichkeit, mich die ganze Saison über
zu unterstützen, dafür werden Sie ein Teil
meiner Website. Zusammen mit den
Merchandising-Verlosungen ist das meiner
Meinung nach ein faires Paket!“.
Die ersten Reaktionen auf den Club scheinen
seine Einschätzung zu bestätigen: Bereits in
der Testphase hatte sich die erste ‚Xupporterin’
registriert, auch die Ankündigung des ‚Xupporters
Club’ auf Facebook wurden durchweg positiv
aufgenommen.
Weitere Details zum ‚Xupporters Club’ und
den Zugang zur Galerie finden Sie
hier.
26.08.2011
Max Dilger ist heiß
auf sein Heimspiel
Es ist für Max Dilger eines der
wichtigsten Rennen im Jahr, wenn es bei den
Kronen- Race Days in Berghaupten heiß
hergehen wird. Der Lahrer Speedway- Profi
fährt seit Kindesbeinen unter anderem unter
der Flagge des MSC Berghaupten und ist
extrem stolz, dass er auf seiner Heimbahn
für das deutsche Nationalteam ans Band
rollen darf.
„An Max führte in seiner jetzigen Form
einfach kein Weg vorbei als es um die
Nominierung für das deutsche Team ging“,
erklärt René Schäfer, der als Teamchef der
deutschen Nationalmannschaft Max Dilger und
Christian Hefenbrock für Deutschland ins
Rennen schicken wird. Das deutsche Team, das
im Vorjahr bei der Paar EM in Stralsund die
Silbermedaille gewann, muss mindestens
Dritter werden um die Qualifikation fürs
Finale in Pila/ Polen zu schaffen. Eben jene
Strecke in Pila kennt Dilger inzwischen
mindestens genauso gut wie die Strecke in
Berghaupten, denn in Pila ist Dilgers
sportliche Heimat in der polnischen Liga.
„Ich habe so also bei der gesamten Paar EM
quasi gesehen ein Heimspiel“, erklärt
Dilger, der sich akribisch auf das Rennen in
Berghaupten vorbereitet hat.
„Alle Bikes sind gecheckt und vorbereitet,
ich bin momentan sehr gut drauf. Am
Samstagabend geht es dann um die Wurst und
ich hoffe wir können mit einer guten
Leistung ins Finale einziehen. Beim Rennen
brauchen wir gute Starts und es auf der Bahn
müssen wir es dann laufen lassen“, so
Dilger. Im Publikum erwartet Dilger bei
seinem Heimspiel zahlreiche bekannte
Gesichter. Dilger: „Ich nutze bei meinem
Heimspiel in Berghaupten generell die
Möglichkeit meine Sponsoren und zahlreichen
Helfer zum Rennen einzuladen um mich für die
Unterstützung während der laufenden Saison
zu bedanken.“ Der Schwarzwälder wird am
Wochenende seine Gäste in einem eigens
aufgebauten Zelt begrüßen und möchte
selbstverständlich am Ende des Rennens mit
seinen Gästen auf ein gutes Rennen anstoßen.
„Ich möchte mich auf diesem Wege bei Herrn
Pfadt vom Zeltverleih Ortenau herzlich
bedanken, die mir für das Wochenende ein
entsprechendes Zelt zur Verfügung stellen“,
so Dilger.
Infos zum Rennen in Berghaupten sind auf
www.msc-berghaupten.de
im Internet bereit gestellt.
16.08.2011
Max Dilger im Finale
der Bundesliga
Ein langes Wochenende stand Max
Dilger dem Sulzer Speedwayfahrer bevor. Am
Samstag galt es für ihn wichtige Punkte zu
sichern um das Finale der
Speedway-Bundesliga zu erreichen. Es galt nu
ein Sieg für das Team des AC-Landshut, denn
ansonsten war eine Teilnahme am Finale nicht
möglich. Max Dilger wollte sich natürlich
mit seinem Team die Teilnahme und somit auch
die Titelverteidigung nicht nehmen lassen.
Mit zwei Punkten in seinem ersten Heat ging
es schon den richtigen Schritt in Richtung
Finale. In den Läufen zwei und drei lief es
nicht ganz zufriedenstellend für Dilger ,
doch seine Teamkollegen holten dafür die
wichtigen Punkte und der AC-Landshut konnte
trotzdem die Führung übernehmen. In Lauf
vier konnte das Landshuter Duo mit Dilger
die vollen Punkte abräumen . Auch im fünften
Wertungslauf zeigte Max Dilger gute Leistung
und das Finale war zum Greifen nah. Die
Entscheidung brachte der letzte Durchgang
und Max Dilger steuerte hier nochmals zwei
Punkte bei . Mit 48 zu 39 Punkten sicherte
sich das Team des AC-Landshut endgültig den
Einzug ins Finale. Trotz des Erfolges war
der Sulzer mit seiner Leistung nicht ganz
zufrieden: "Das Setup wollte an diesem Tag
einfach nicht richtig passen, doch im Finale
kann das schon wieder ganz anders aussehen
und den Titel möchte ich mit meinem Team
holen", so Dilger. Am Sonntag ging die Reise
dann weiter nach Rawic in Polen. Mit dem
polnischen Ligaclub Polonia Pila liegt
Dilger an der Tabellenspitze und auch diese
galt es hier zu verteidigen. Die
Bahnverhältnisse waren aufgrund der starken
Regenfälle der letzten Tage stark
beeinträchtigt, doch das Race musste
gefahren werden, denn es war bereits ein
Wiederholungstermin. Mit zwei Punkten im
ersten Durchgang sah es für Dilger nicht
schlecht aus. In Lauf zwei einen Laufsieg
und wichtige Punkte für das Team. Die Heats
drei und vier brachten auch nochmals
entscheidende Punkte ein und so gelang dem
Team ein weiterer Tagessieg. "Zwei wichtige
Matches und in beiden ein Sieg für das Team,
was will ich mehr", so das Fazit von Max
Dilger.
10.08.2011
Max Dilger erzielt
wichtigen Schritt Richtung Bundesligafinale
Nachdem es für den Sulzer
Speedwaycrack Max Dilger in der Vorwoche
beim Rennen um den Störteböcker- Pokal in
Norden nicht gut gelaufen war, standen am
vergangenen Wochenende zwei Rennen im
Kalender des Schwarzwälders. In Güstrow beim
JCB Sternberg Best Pairs bildete Dilger mit
dem erfahrenen Polen Piotr Swist ein Duo und
die deutsch/polnische Paarung ergänzte sich
hervorragend. Das Duo lag nach Abschluss der
Rennläufe punktgleich mit dem rein
polnischen Paar Adrian Gomolski/Kamil
Brzozowski mit insgesamt 23 Punkten auf
Platz eins. Dilger konnte mit drei
Laufsiegen, zweimal Platz 2 und einem
dritten Platz, alleine 14 Punkte zu diesem
Punktestand beitragen. Zum erforderlichen
Stechen musste der Sulzer allerdings dem
Polen Piotr Swist den Vortritt lassen.
Leider konnte sich Swist nicht gegen den
starken Landsmann Gomolski durchsetzen und
so musste das deutsch/polnische Paar Dilger/
Swist mit Platz zwei vorlieb nehmen. Mit dem
zweiten Platz bin ich ganz zufrieden, denn
es war ein sehr starkes Rennen und ich
konnte mich mit den starken Polen messen und
das war auch wichtig für das Rennen am
nächsten Tag in Brokstedt, resümierte
Dilger. Am Folgetag konnte dann endlich das
Bundesligaduell zwischen den Wikingern aus
Brokstedt und den Landshuter Devils
stattfinden. Die ersten beiden geplanten
Termine waren der Witterung zum Opfer
gefallen und so wurde am vergangenen Sonntag
der dritte Versuch gestartet. „Am gleichen
Tag hätte ich zwar auch in Polen fahren
können, weshalb ich mit der Terminwahl nicht
ganz glücklich war, doch wie ich erfuhr
wurde das Rennen in Polen wegen Regen
abgesagt“, so Dilger. Mit den Devils musste
ein Sieg im direkten Duell gegen Brokstedt
her, denn eine Niederlage gegen das Team aus
dem Norden hätte alle Landshuter Träume vom
Finaleinzug zu Nichte gemacht und das wollte
Max Dilger auf keinen Fall zulassen. Die
Wetterbedingungen waren erneut nicht gerade
die Besten, doch das Rennen konnte
durchgezogen werden und das war wichtig. Mit
dem guten Ergebnis vom Vortag war Dilger
bestens motiviert. Mit einem Laufsieg in
seinem ersten Heat konnte er natürlich
gleich wichtige Punkte für sein Team
liefern. Auch im zweiten Renndurchgang
sammelte er Punkte und in Lauf drei nochmals
einen Laufsieg und so sah es für die Devils
aus Landshut nicht schlecht aus. In seinen
letzten beiden Rennläufen kassierte der
Sulzer nochmals weitere drei Wertungspunkte
und somit war dem Team um Max Dilger der
Tagessieg sicher und ein wichtiger Schritt
Richtung Bundesligafinale getan. Am
kommenden Samstag haben nun die Devils aus
Landshut die Chance mit einem erneuten Sieg
gegen Brokstedt den Finaleinzug perfekt zu
machen. Wir möchten natürlich gerne unseren
Titel verteidigen, so der Wunsch von Max
Dilger.
20.07.2011
Zweifach Sieg für Max
Dilger
Dem Speedwaycrack Max Dilger aus Sulz
stand wieder ein hartes Wochenende bevor,
doch mit dem Erfolg vergisst man ganz
schnell wie viele Kilometer dafür
zurückzulegen sind. Am Samstagabend fand das
erste Heimrennen für seinen deutschen
Ligaclub den AC Landshut statt. Wichtig war
hier ein Sieg um den Anschluss für das
Finale zu halten. So setzten die
Teamkollegen und Max Dilger alles daran,
diesen Heimsieg einzufahren. Max Dilger
konnte seinen ersten Lauf für sich
entscheiden und holte drei wichtige Punkte
für sein Team. In den Läufen zwei und drei
holte er jeweils einen Punkt. In Heat vier
konnte er erneut einen Laufsieg landen und
mit seinem Team die Führung übernehmen. Im
nächsten Lauf erwischte er einen sehr
schlechten Start und fand keine Lücke, doch
noch wenigsten einen Punkt zu ergattern. Der
letzte Lauf musste nun die Entscheidung
bringen, denn die Teams lagen nur vier
Zähler auseinander . Max Dilger konnte mit
seinem Teamkollegen voll punkten und
sicherte somit den Heimsieg für den AC
Landshut. Dieser Sieg war für uns wichtig,
denn sonst wird es sehr eng für die
Finalteilnahme, so das Fazit von Dilger. In
der Nacht musste der Sulzer dann die Reise
nach Polen antreten, denn dort rollte er für
seinen polnischen Liga-Verein Polonia Pila
ans Startband. "Mit einem erfolgreichen Race
im Rücken lässt es sich wesentlich
entspannter fahren", so Max Dilger. Diesen
Erfolg konnte er auch in Pila fortsetzen und
konnte auch hier mit 4mal Platz zwei hinter
seinem Teamkollegen eine erfolgreiche
Punktebeute verzeichnen. Mit diesem Sieg von
Polonia Pila konnte das Team um Max Dilger
seinen Vorsprung ausbauen und ist damit auf
dem besten Wege den Aufstieg zu schaffen.
12.07.2011
Max Dilger punktet
beim Speedway Team Word-Cup
Eines der bisher größten Erfolge
seiner Laufbahn konnte der Sulzer
Speedway-Rider Max Dilger am vergangenen
Wochenende im dänischen Vojens erleben. Nach
langer Abstinenz hatte es das Deutsche
Speedwayteam endlich mal wieder geschafft
sich für den SWC zu qualifizieren. Natürlich
galt das Team um Manager Schäfer als der
Außenseiter bei dieser Veranstaltung , doch
Ziel war es alles zu geben und jeden nur
möglichen Punkt einzufahren. Mit den Teams
aus Schweden, Dänemark und Australien war es
alles andere als eine leichte Aufgabe, denn
jedes dieser Teams war ausgestattet mit über
der Hälfte an Grand-Prix-Piloten. So Dilger
im Vorfeld: "hier einen Punkt zu erzielen
ist fast schon wie ein Laufsieg, doch wir
werden versuchen die Profis etwas zu
ärgern". Bereits am Donnerstagabend startete
Max Dilger mit seinem Team in Richtung
Dänemark, denn am Freitag wurde bereits das
Training absolviert . Es ist schon eine
andere Nummer mit den ganz Großen im
Speedwaysport auf Augenhöhe zu stehen und
mit diesen Jungs ans Startband zu rollen, so
Max Dilger. Sein Setup hatte er am Freitag
gefunden, doch ob dieses für den
Samstagabend noch wertvoll ist, konnte er
nicht garantieren, denn durch den Regen kann
die Bahn am Samstag in einem ganz anderen
Zustand sein. Doch im Grand Prix ist
natürlich alles professioneller so wird die
Bahn mit Folie abgedeckt um diese in einem
idealen Zustand zu halten. Endlich ging es
dann am Samstagabend unter Flutlicht zum
großen Showdown. In Heat vier rollte dann
auch Dilger erstmals ans Startband mit
gleich drei Grand Prix Piloten, doch er gab
alles und konnte nach hartem Kampf einen
Punkt auf seinem Konto verbuchen. Auch in
seinem zweiten Lauf konnte er sich gegen die
harte Konkurrenz wehren und holte sich einen
weiteren Punkt. In den Heats drei und vier
hatte er dann leider das Nachsehen und
konnte keinen weiteren Punkt verbuchen. Das
sollte jedoch nicht alles gewesen sein, denn
in seinem fünften Heat wehrte er sich
nochmals gegen drei Grand-Prix-Piloten und
wurde mit Platz zwei auf der Ziellinie
abgewunken. Insgesamt blieb dem deutschen
Team Platz vier in der Gesamtwertung. Dilger
blieb im deutschen Team punktbester Rider
und konnte somit mehr als zufrieden sein.
Gerne hätte ich die großen Cracks noch etwas
mehr geärgert, es war eine große
Herausforderung sich mit diesen Piloten zu
messen und eine großartige Erfahrung und
hoffe nun 2012 beim Speedway-World-Cup
wieder dabei zu sein, so Dilger über das
Fazit dieser für ihn wichtigen
Veranstaltung.
06.07.2011
Dilger reist in Top-
Form zum World Cup
Mit einer starken Leistung in der
polnischen Liga und einem
zufriedenstellenden Resultat beim GP Race-
Off in Kroatien hat sich Max Dilger in die
World Cup Pause verabschiedet. Zwar hat Max
Dilger am vergangenen Samstag beim GP- Race
Off in Gorican (Kroatien) die Qualifikation
für den GP- Challenge verpasst, doch mit der
gezeigten Leistung kann Dilger absolut
zufrieden sein! „Mit meinen sechs Punkten
habe ich mich gut verkauft. Ich bin ohne
große Erwartungen in das Rennen gegangen,
denn es war ein richtig starkes Fahrerfeld
am Start“, lautete Dilgers Fazit. In der
Endabrechnung verpasste der Schwarzwälder
zwar den Sprung in den GP- Challenge nach
Schweden, doch neben Dilger schieden unter
anderem auch der ehemalige GP- Fahrer Nils
Kristian Iversen oder der zweifache U21
Weltmeister Darcy Ward aus. Am Folgetag war
Dilger dann für seinen polnischen Ligaclub
in Pila gefordert und nachdem man bereits in
der Vorwoche einen überzeugenden Sieg
einfahren konnte, gewann das Team aus Pila
überzeugend in Rowne (Ukraine) und konnte
die Tabellenführung von Ostrow übernehmen.
Allerdings hat Dilger mit seinen
Teamkameraden nun auch ein Rennen mehr als
das Team aus Ostrow absolviert. Am kommenden
Donnerstag startet Dilger dann mit dem
deutschen Nationalteam nach Dänemark wo das
deutsche Team erstmals seit 2005 wieder an
einer Endrunde des Speedway World Cup
teilnimmt. „Ich habe mich sehr über die
Einladung gefreut und es ist für mich immer
eine Ehre wenn ich für die deutsche
Nationalmannschaft starten kann. Das Rennen
in Vojens gehe ich ähnlich entspannt an wie
das GP Halbfinale am vergangenen Samstag in
Gorican. Ich gehe ohne Druck ins Rennen und
werde mein Bestes geben“, erklärt Dilger.
Beim Rennen in Gorican erkämpfte der
Schwarzwälder sechs Punkte. Mit der gleichen
Ausbeute wäre der deutsche Teamchef René
Schäfer am kommenden Samstag mehr als
zufrieden: „Wir werden in Vojens der krasse
Außenseiter sein und werden um jeden Punkt
hart kämpfen müssen, aber wir haben als Team
25 Heats in denen wir die großen ärgern
wollen und wir werden keinen Punkt kampflos
abgeben.“
28.06.2011
Dilger in Polen auf
Aufstiegskurs
Mit einem überzeugenden Sieg ist Max
Dilger mit seinem Team Polonia Pila in der
zweiten polnischen Liga mit dem
Spitzenreiter Ostrow gleichgezogen. Mit
65:25 besiegte Pila das Team aus Krakow in
der polnischen Liga und da Pilas Konkurent
Ostrow in Krosno überraschend Punkte lies,
konnte das Team um Max Dilger mit Ostrow
gleichziehen. Max Dilger startet mit einer
Null- Punkte Fahrt ins Rennen, konnte dann
jedoch bei seinen drei nächsten Starts einen
Sieg und zwei zweite Plätze hinter seinen
Teamkameraden einfahren, was ihn auf 7+2
Punkte brachte. „Im ersten Lauf hatte ich
einen Hochstart und dadurch zu viele Meter
auf die Konkurrenz verloren. In der Folge
bin ich nicht mehr an meinen Gegnern
vorbeigekommen“, so Dilger. Der hohe Sieg
war für Dilgers Team auch in der Tabelle
enorm wichtig, da man auch von den
Heatpunkten her im Vergleich zu Ostrow stark
im Hintertreffen war und somit auch hier in
der Tabelle entsprechend Boden gut machen
konnte. „Bislang läuft es ganz gut und wir
können im Kampf um den Aufstieg ein gutes
Wörtchen mitreden. Ich hoffe dass ich weiter
meinen Teil dazu beitragen kann dass Pila in
die erste Liga (zweite Liga unter der
Extraliga in Polen) kommt“, erklärt der
Schwarzwälder. Bevor Dilger nach Polen
gereist war, startete der Schwarzwälder noch
bei der inzwischen traditionellen German
Open in Olching. Da es in Olching jedoch zum
Rennstart permanent regnete war leider nach
drei Durchgängen Schluss und zwischen Max
Dilger, Renat Gafurov und Martin Smolinski
musste das Los um den Tagessieg entscheiden,
da alle drei Fahrer ihre Läufe gewonnen
hatte und neun Punkte auf dem Konto hatten.
Das Los entschied für den Russen Gafurov und
gegen Dilger, der am Ende als Dritter das
Podium in Olching erklimmen durfte.
21.06.2011
Dilger qualifiziert
sich fürs EM Finale
Optimales Ergebnis für Max Dilger
beim Halbfinale zur Speedway
Europameisterschaft 2011: Mit einem dritten
Rang im Gesamtergebnis qualifizierte sich
Dilger für das Finale zur Speedway
Europameisterschaft in Lviv!
Für den Schwarzwälder, für den in der
abgelaufenen Saison 2010 vieles nicht nach
Plan gelaufen war, läuft die Saison 2011
bisher richtig gut. Nach dem Einzug ins
Halbfinale zur GP- Qualifikation an
Pfingsten in Abensberg, schaffte Dilger nun
den Einzug ins Finale der Speedway EM,
obwohl er im Vergleich zum Vorjahr nicht
vieles geändert hat: „Ich setze mich
momentan aufs Motorrad und habe Spaß beim
Fahren. Im Vorjahr lief es genau anders
herum und die Ergebnisse stimmten dann
oftmals nicht!“ Beim Rennen in Mureck hatte
Dilger mit einem Laufsieg im ersten Heat
einen guten Start ins Rennen. Dilger: „Ich
hatte einen guten Start vom äußeren
Startplatz, habe mich an die Spitze gesetzt
und hab es laufen lassen!“ Dem ersten
Laufsieg lies der Schwarzwälder noch zwei
weitere Laufsiege und zwei zweite Plätze
folgen um sich mit insgesamt 13 Punkten
sicher sein Ticket fürs Finale zu sichern.
„Meine Motoren von Jürgen Krieg sind super
gelaufen und ich war zufrieden“, bilanziert
Dilger, der sich im Stechen um den zweiten
Rang jedoch dem Dänen Nicolai Klindt
geschlagen geben musste, was der
Schwarzwälder jedoch aufgrund der
geschafften Quali verschmerzen konnte. Nicht
gelohnt hat sich für Dilger jedoch der Trip
zum Bundesligamatch nach Brokstedt. 1.200km
war Dilger mit seinem Team von Österreich
nach Brokstedt gereist um dann nach einer
witterungsbedingten Absage wieder die
Heimreise anzutreten. „So was passiert nun
mal. Ärgerlich ist für mich, dass ich
aufgrund der Ligaverpflichtung beim AC
Landshut meinen Start in der polnischen Liga
absagen musste und so anstelle für Pila zu
fahren ohne eine Runde auf der Bahn wieder
die Heimreise antreten musste, aber so ist
das Geschäft“, bilanziert Dilger. Am
kommenden Donnerstag wird Dilger bei der
German Open in Olching an den Start gehen
und am kommenden Wochenende hofft Dilger
dann, dass er erneut für Pila in der
polnischen Liga ans Startband rollen kann.
16.06.2011
TV-Bericht auf TV
Aktuell zur Speedway WM Qualifikation in
Abensberg
16.06.2011
Dilger vom
Reserveplatz in die nächste Runde
Ein turbulentes Wochenende mit zahlreichen
Kilometern hat der Sulzer Speedwaycrack Max
Dilger hinter sich. Am Freitagnacht fuhr das
Team zum Training bei seinem polnischen
Ligaverein Pila. Endlich dort angekommen
machte das Wetter einen Strich durch die
Rechnung und das Training musste abgesagt
werden. Doch zum Rennen am Sonntag sollte
alles besser werden. Max Dilger war trotz
des entfallenen Trainings bester Dinge und
ging voller Tatendrang in den ersten Lauf .
Dieser konnte er auch mit seinem
Teamkollegen für sich entscheiden. Auch in
den nächsten Läufen zeigte Max eine starke
Leistung und konnte für Pila wichtige 7 + 2
Punkte einfahren, was Pila zu einem 50 : 40
Heimsieg über Rowne verhalf.
Als Reservist war Max Dilger kurzfristig für
das Qualifikationsrennen zum Speedway Grand
Prix 2012 in Abensberg nominiert worden und
hatte sich eigentlich auf einen ruhigen
Nachmittag in Abensberg eingestellt, da
erfahrungsgemäß der zweite Reservist eher
selten zum Einsatz kommt. Doch es kam anders
für den Schwarzwälder. Dilger: „Als sich
Christian Hefenbrock verletzungsbedingt
abgemeldet hatte und ich dadurch auf den
ersten Reserveplatz aufgerutscht war
(Richard Speiser war als erster Reservist
ins Hauptfeld aufgerutscht), hatte ich schon
auf den ein oder anderen Einsatz
spekuliert.“ Gleich im ersten Lauf bekam
Dilger dann seine Bewährungschance als der
Pole Jedzejak aufgrund einer
Startbandberührung ausgeschlossen wurde. Vom
Start Weg übernahm Dilger bei seinem ersten
Einsatz die Führung und brachte die ersten
drei Punkte ins Ziel. In der Folge des
Rennens bekam Dilger noch vier weitere
Starts und konnte so das volle Rennpensum
absolvieren und vor seinem letzten Start
hatte Dilger sechs Punkte auf dem Konto. In
seinem letzten Lauf lag Dilger noch hinter
dem Russen Borodai auf dem zweiten Platz,
was vermutlich auch zum weiterkommen
gereicht hätte, doch mit einem harten aber
fairen Manöver tankte sich Dilger an die
Spitze und schaffte so den zweiten Laufsieg
des Tages und die sichere Qualifikation zum
Halbfinale der GP- Qualifikation am 2. Juli.
„Mit einem Weiterkommen hatte ich vor dem
Rennen überhaupt nicht gerechnet. Ich hatte
wie erwähnt nicht gedacht, dass ich
überhaupt fünfmal an den Start gehen kann
und bin natürlich höchst erfreut über mein
Abschneiden“, erklärte Dilger nach dem
Rennen.
Am kommenden Wochenende steht Max Dilger
dann vor einigen Reisestrapazen: Am
Samstagnachmittag bestreitet Dilger in
Mureck (Österreich) sein Halbfinalrennen zur
Speedway-Europameisterschaft. Direkt im
Anschluss des Rennens startet Dilger dann
1.200 km Richtung Norden, denn am Sonntag um
14 Uhr tritt Dilger mit dem AC Landshut beim
MSC Brokstedt an. „Nach der Niederlage in
Berlin Wolfslake dürfen wir uns keinen
weiteren Ausrutscher mehr erlauben wenn wir
ins Finale wollen. Wir müssen in Brokstedt
gewinnen!“, erklärt Dilger.
08.06.2011
Dilger mit guter
Leistung in Bundesliga und Polen
Statt zwei Einsätze in Polen fuhr Max
Dilger nur einmal: Als überzähliger
Ausländer musste er einmal zuschauen. In der
Bundesliga gab es eine knappe Niederlage.
Frustrierend startete Max Dilgers
Zehn-Tage-Trip nach Polen, wo eigentlich
zwei Rennen in der polnischen Liga sowie
zwischendurch die Reise zum
Bundesligaauftakt der ACL Devils in
Berlin-Wolfslake geplant war. Nachdem Dilger
bereits mittwochs vor dem ersten geplanten
Rennen am Sonntag vor Vatertag nach Polen
reiste, erfuhr der Schwarzwälder kurz vor
dem Rennen, dass die Trainer kurzfristig
entschieden hatten, Dilger nicht
einzusetzen. So blieb dem Lahrer die
Zuschauerrolle. Dilger: «Von der
Teamzusammenstellung her konnten bei diesem
Rennen nur zwei ausländische Fahrer starten
und wir waren drei vor Ort. Somit war einer
zum Zusehen gezwungen.» Beim Rennen am
vergangenen Wochenende war Dilger dann
wieder im Team und mit sechs Punkten aus
drei Starts zeigte der Schwarzwälder eine
gute Performance. «Abgesehen von einem Start
bin ich zufrieden. Mein Nebenmann hatte am
Start gezuckt, und auch ich stand dann
kurzzeitig nicht still. Der Referee
disqualifizierte mich für den Neustart, so
konnte ich nur drei Läufe bestreiten. Mit
dem Abschneiden in diesen drei Läufen bin
ich jedoch zufrieden», lautete Dilgers
Fazit. Unterbrochen wurde der Trip nach
Polen vom Bundesligamatch des AC Landshut in
Berlin Wolfslake. Der ACL ist als
Titelverteidiger der Gejagte und
dementsprechend motiviert gingen die
Berliner, die ihr erstes Rennen in Brokstedt
verloren hatten, ins Rennen. Am Ende
unterlag der ACL mit zwei Punkten. «Ich habe
meine erwarteten Punkte gefahren, leider
waren wir auf der Ausländerposition nicht so
stark besetzt wie die Wolfslaker, so haben
wir eine Niederlage hinnehmen müssen»,
erklärte Dilger, der sich mit seinem Team im
Kampf um den Finaleinzug keinen weiteren
Ausrutscher mehr erlauben darf, wenn das
Projekt Titelverteidigung nicht früh
scheitern soll. Nächstes Bundesligarennen
für den AC Landshut ist bei den heimstarken
Wikingern in Brokstedt.
Quelle Text: www.speedweek.de - Bericht vom
08.06.2011 von Manuel Wüst
23.05.2011
Dilger überzeugt im
Paar mit Tobias Kroner
Zu einem Rennen der deutschen
Nationalmannschaft war Max Dilger am
kommenden Wochenende nach Teterow gereist:
Im Best Pairs Modus, bei dem immer zwei
Fahrer ein Team bildeten, trat Dilger
gemeinsam mit Tobias Kroner als eines von
vier deutschen Teams gegen drei polnische
Teams um den Teterower Hechtpokal an. Im
ersten Lauf reichte es für Dilger/ Kroner zu
einem 3:3 unentschieden gegen das
favorisierte Duo Gomolski/ Kosciecha.
Dilger: „Am Start zu unserem ersten Lauf
habe ich zu viel gewollt und musste mehrfach
nachkuppeln, was zur Folge hatte, dass ich
als Letzter dem Feld hinter her jagen
musste. Ich war zwar an dem vor mir
fahrenden Adrian Gomolski dran, doch dieser
machte keinen Fehler und ich kam nicht
vorbei. Hätte er einen Fehler gemacht, wäre
ich da gewesen.“ In den folgenden Läufen
lief es für das Duo Dilger/ Kroner besser.
Bis zum vierten Lauf. Die bittere 1:5
Niederlage gegen das dritte polnische Team
war vorentscheidend um den Tagessieg. „Da
haben wir den Sieg verspielt“, bekennt
Dilger ganz klar. Trotz alledem reichte es
für Max Dilger und Tobias Kroner zu einem
guten zweiten Platz hinter dem favorisierten
polnischen Duo Adrian Gomolski und Robert
Kosciecha. „Ich bin zufrieden mit dem Tag.
Die Zusammenarbeit mit Tobias Kroner war
sehr gut und wir haben uns gut ergänzt“,
bilanziert der Schwarzwälder. Am kommenden
Wochenende ist Dilger dann wieder in der
polnischen Liga gefordert. Bereits am
Mittwoch startet Dilger nach Polen und wird
dort am Donnerstag und Samstag nochmals
trainieren. Dann steht am Sonntag das
Ligarennen gegen Rawicz an, ehe es am
Vatertag für Max Dilger und die Landshuter
Devils in Berlin- Wolfslake um erste Punkte
in der Bundesliga gehen wird. Nach diesem
Rennen geht es dann wieder zurück nach Polen
wo am Wochenende nach Vatertag ein weiteres
Rennen auf dem Programm steht.
02.05.2011
Max Dilger gewinnt
Open Championship
Traditionell zu Ostern konnte mal
wieder in Pocking, nach längerer Pause,
endlich ein Speedwayrennen gestartet werden.
Ein Teamvergleich zwischen einer
Europaauswahl und dem deutschen
Nationalteam, sollte als Test für die
bevorstehende WM in Landshut dienen. Mit ans
Startband rollte auch der Sulzer
Speedwaycrack Max Dilger. In Haet eins
suchte Max Dilger noch nach seiner Form und
konnte nur einen Wertungspunkt für sein Team
erzielen. Auch in seinem zweiten
Wertungslauf war er mit seiner Leistung noch
nicht zufrieden. Ab dem dritten Durchgang
hatte er sein Setup gefunden und konnte für
sein Team wichtige Punkte einfahren. Beide
Teams waren nach dem letzten Heat
punktgleich und somit musste ein Stechen die
Entscheidung bringen. Dieses Stechen hatte
jedoch dann die Europaauswahl für sich
entschieden und somit musste das Deutsche
Nationalteam mit Platz zwei vorlieb nehmen.
Am vergangenen Wochenende startete Max
Dilger in Heusden Zolder in Belgien beim
Open Championship. Erstmals war der Sulzer
Max Dilger auf dieser Speedwaybahn unterwegs
und konnte ein beeindruckendes Rennen
abliefern. Bereits im ersten Lauf zeigte er
ein perfektes Rennen und sein Setup passte
auf Anhieb. Auch die Läufe zwei und drei
konnte er souverän als Sieger für sich
entscheiden. Diese Form konnte er auch im
vierten Durchgang bestätigen, mit einem
sicheren Laufsieg steuerte er auf den
Tagessieg zu. Im Finallauf standen die vier
punktbesten Fahrer am Band, mit einem
Blitzstart setzte sich Max Dilger in Front
und lies sich somit den Tagessieg nicht mehr
nehmen. Ein gelungenes Rennen, so das Fazit
des Sulzer Spweedwaycracks, so könnte es
jetzt gerne weitergehen. Bereits am
Donnerstag wird er zu einem Testmatch in
Polen für seinen polnischen Verein Pila am
Startband stehen.
15.03.2011
Nach gutem Start in
Polen zeigt sich Dilger beim Speedstart 2011
erstmals seinen Fans
Bereits seit Ende Februar sitzt der Lahrer
Speedwayfahrer Max Dilger wieder auf seinen
Bikes und hat sich bei zahlreichen Tests
intensiv auf die neue Saison vorbereitet.
Die letzte Woche im März verbrachte Dilger
dann erstmals bei seinem neuen Club in
Polen. Im Winter war Dilger von Kolejarz
Opole zu KS Polonia Pila gewechselt. Nach
zahlreichen Trainingsrunden stand Dilger
dann gleich beim ersten Saisonrennen in der
Startaufstellung und konnte wichtige Punkte
für sein Team einfahren. „Es lief soweit
alles ganz gut. Ich fühle mich im Club wohl
und auch mit meinen Mannschaftskameraden
komm ich super aus“, berichtet Dilger. Nach
der Ankunft in Polen, am vergangenen Montag
hatte Dilger zuerst allein auf der Bahn
trainiert, ehe sich am Dienstag dann seine
Mannschaftskameraden hinzu gesellten. Am
Dienstag und Mittwoch vergangener Woche
wurde im Team auf der Bahn trainiert und am
Donnerstagnachmittag stand ein Testmatch an.
„Mit acht Punkten aus vier Läufen war ich
recht zufrieden und konnte mich so direkt
für einenEinsatz beim ersten Ligamatch gegen
Ostrow empfehlen“, erklärt Dilger. Beim
Match gegen Ostrow konnte der Schwarzwälder
dann 5 + 2 von 12 Punkten einfahren. Trotz
der guten Leistung wure das Rennen mit 39:
51 verloren. Dilgers Fazit: „Die Bahn war
beim Ligarennen im Vergleich zu den
Trainings und dem Testmatch wo wir eine
griffige Bahn vorfanden sehr glatt und wir
mussten uns während dem Rennen darauf
einstellen, da wir mit einer griffigeren
Bahn gerechnet hatten.“ Am kommenden
Wochenende erhalten die Fans des
Schwarzwälders die Chance Dilger in
Berghaupten in Aktion zu erleben. Beim
Speedstart am kommenden Samstag will Dilger
sich weiter in Form bringen und neben
weiteren Feinabstimmungen auch das
Testrennen am Abend für sich entscheiden.
„Es ist schön zur Abwechslung mal eine kurze
Anreise zu haben und viele bekannte
Gesichter auf den Rängen und um die Bahn
herum zu sehen“, so Max Dilger, der sich
sichtlich auf sein Heimspiel in Berghaupten
freut. Ende April hofft Dilger dann, dass er
erneut in Polen ans Band rollen kann, denn
Pila trifft am 25.04. auf Dilgers Ex- Club
Kolejarz Opole.
15.03.2011
Trainingslehrgang in
Landshut
Am vergangenen Wochenende war die
Nationalmannschaft vom Teamchef Rene Schäfer
nochmals zu einem Training nach Landshut
eingeladen. Max Dilger konnte hier gleich
für zwei Aufgaben trainieren, zum einen für
die Nationalmannschaft und zum anderen für
seinen Bundesligaverein den AC Landshut.
Denn auch in dieser Saison möchte Max Dilger
mit dem AC Landshut gerne die Meisterschaft
verteidigen und den Titel erneut nach
Landshut holen. Bei idealen
Wetterbedingungen konnte in Landshut ein
zweitägiges Fahrtraining absolviert werden.
Das Material ist nun ausgiebig getestet und
die Saison kann beginnen. Max Dilger kann es
kaum erwarten bis es nun endlich um die
ersten wichtigen Punkte geht.
13.03.2011
Saison kann beginnen
Endlich liegt wieder der Duft von
Methanol in der Luft, die Sonne erwärmt den
Boden und der Drift um die Kurven kann
beginnen. Max Dilger ist froh , dass die
Winterpause endlich vorbei ist und er wieder
auf seinem Bike durch die Kurven jagen kann.
Die Winterpause hatte es diesmal in sich,
denn im Oktober wurde Dilger an seiner
lädierten Schulter operiert und musste somit
eine Zwangspause in der Saisonvorbereitung
einlegen. In der sportmedizinischen Klinik
in Markgröningen war er natürlich bestens
aufgehoben. Mit drei Schrauben wurde sein
gerissener Muskel in der Schulter wieder
fixiert und nach 4 Wochen konnte er bereits
mit leichtem Training beginnen. Bei den
anschließenden Reha-Maßnahmen wurde er
fachmännisch im Top-Life in Berghaupten
unterstützt und so stand der Vorbereitung
auf die kommende Saison nichts mehr im Wege.
Seit Dezember trainiert Max Dilger auch
wieder im Fitness-Studio und ist sichtlich
zufrieden: „ Ich bin schmerzfrei und habe
keinerlei Einschränkungen in der Bewegung.
Die Physiotherapeuten aus dem Top-Life haben
einen super Job gemacht“.
Am vergangenen Wochenende hat nun endlich
die Saison mit dem ersten Training auf der
Bahn begonnen. Die National-Mannschaft wurde
zu einem zweitägigen Fahrerlehrgang, auf der
noch recht neuen Speedwaybahn in Cloppenburg
, einbestellt. Bei kaltem, jedoch sehr
schönem Wetter konnten somit die ersten
Trainingseinheiten absolviert werden. "Es
ist ein schönes Gefühl endlich wieder auf
dem Bike zu sitzen", so das Zitat von Max
Dilger. Doch die zwei Tage sollten noch
nicht genug sein, denn am Montag und
Dienstag konnte er mit einer polnischen
Auswahl und weiteren deutschen Fahren in
Ludwigslust nochmals sein Material testen
und sich auf die bevorstehende Saison
einstimmen.
30.01.2011
Dilger verlässt Opole
Kurz vor Ablauf der Transferfrist hat
Max Dilger einen neuen Kontrakt in der
polnischen Liga unterzeichnert. Nachdem der
Schwarzwälder in den vergangenen Jahren für
Kolejarz Opole (Oppeln) ans Startband
gerollt war, wird Dilger in der Saison 2011
für Polonia Pila (Schneidemühl) ans Band
rollen. „Opole wollte zwar mit mir
verlängern, doch nachdem es im vergangenen
Jahr Differenzen bezüglich der Einsätze gab
und ich nicht so oft wie erhofft zum Zug
kam, habe ich das Verlängerungsangebot
direkt abgelehnt“, erklärt Dilger. In Pila
fand Dilger offene Verhandlungspartner und
konnte für sich einen guten Vertrag
aushandeln. Außer mit Polonia Pila hatte der
ehemalige U21 Meister unter anderem
Gespräche mit Krakow geführt. Dilger: „Es
waren gute und vor allem faire Gespräche und
ich freue mich auf die Rennen für meinem
neuen Club. Das Gesamtpaket stimmt in Pila
und ich habe mit einem guten Gefühl dort für
die neue Saison unterschrieben.“ In der
Saison 2011 wird Dilger seine erste Saison
als Senior absolvieren, da der Schwarzwälder
2010 sein letztes Jahr als Junior absolviert
hatte. „In der abgelaufenen Saison bin ich
in Opole generell auf der Seniorenposition
im Team aufgestellt worden, also ist das für
mich in Polen keine generelle Umstellung“,
so Dilger. Auf einem guten Weg befindet sich
der Schwarzwälder inzwischen auch in der
körperlichen Vorbereitung. Nach seiner
Schulter OP fehlten Dilger vier Wochen
Vorbereitungszeit, doch diese sind
inzwischen mit schweißtreibenden
Trainingseinheiten aufgearbeitet. Dilger:
„Ich bin in der Schulter inzwischen
schmerzfrei und kann auch Krafttraining
absolvieren. Es läuft alles nach Plan und
ich danke allen Ärzten und Betreuern die
mich während und nach meiner Schulter- OP
betreut haben. Hier wurde Top- Arbeit
geleistet!“
07.01.2011
Dritte Saison für den
AC Landshut am Start
Zunächst wünscht Ihnen das Max Dilger Racing
Team noch ein frohes, gesundes neues Jahr.
Nach einem ruhigen Ausklang der Saison,
werden die weichen für die Saison 2011
gestellt. Am heutigen Montag wurde der erste
Ligavertrag unterzeichnet. Nach 2
erfolgreichen Jahren und zwei Meistertiteln
mit dem AC Landshut, wurde ein weiterer 1
Jahresvertrag unterschrieben. „Die
Verhandlungen nahmen dieses Jahr etwas mehr
Zeit in Anspruch, da ich einige interessante
Angebote hatte. Aber es ist schön für den
ACL die dritte Saison zu bestreiten. Und wir
wollen erneut um den Titel kämpfen", so Max
zur Vertragsunterzeichnung.
Desweiteren werden momentan Verhandlungen
mit ausländischen Vereinen geführt. „Ich
würde gerne wieder in 3 verschieden Ligen an
den Start gehen. Und es sieht auch ganz gut
aus. Ich hoffe ich kann diesbezüglich bald
wieder eine erfreuliche Pressemeldung
veröffentlichen“. Der offizielle Speedweek
Bericht zur Vertragsunterzeichnung finden
sie
<<hier>>
Archiv News 2010
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